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    Schlagzeilen BR24/12

    Friedliche Silvesterfeiern in Bayern +++ Randale in Leipzig, tödliche Böller-Unfälle in Brandenburg +++ Weitere Tote bei Protesten im Iran +++ Kim fordert von USA Anerkennung als Atommacht +++ Cavusoglu hofft auf baldige Anklage gegen Yücel

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    In Bayern sind die Silvesterfeiern weitgehend friedlich verlaufen - allerdings wurden mehrere Menschen bei Unfällen verletzt. In der Oberpfalz und in Unterfranken erlitten Jugendliche schwere Handverletzungen beim Hantieren mit Feuerwerk. Die Einsatzkräfte rückten auch zu einigen Bränden aus.  Für die Münchner Polizei verlief die Silvesternacht nach eigenen Angaben mit mehr als 170 Einsätzen gewohnt arbeitsreich. 

    In der Silvesternacht haben Randalierer in Leipzig Polizisten mit Böllern und Steinen beworfen. Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Angreifer vor. In Berlin, Hamburg und Köln feierten die Menschen überwiegend friedlich. In Brandenburg starben zwei Menschen bei Böller-Unfällen.

    Bei den regimekritischen Protesten im Iran sind nach Angaben des Staatsfernsehens am Sonntagabend zehn Demonstranten ums Leben gekommen. Sicherheitskräfte hätten bewaffnete Demonstranten zurückgeschlagen, die versucht hätten, Polizeiwachen und Militärstützpunkte einzunehmen. Hunderte Menschen wurden festgenommen.

    Die nordkoreanische Führung hat erneut ihren Anspruch bekräftigt, als Atommacht anerkannt zu werden. In seiner Neujahrsansprache sagte Machthaber Kim Jong Un, die gesamten USA lägen in Reichweite nordkoreanischer Atomwaffen. Der Knopf, um sie auszulösen, stehe auf seinem Schreibtisch. Gleichzeitig signalisierte Kim in seiner Ansprache eine mögliche Annäherung an den Nachbarn im Süden. 

    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hofft auf baldige Bewegung im Fall des inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. Er sei nicht glücklich darüber, dass es noch immer keine Anklage gegen Yücel gebe, sagte Cavusoglu. Aber es sei eine sehr komplexe Situation, deshalb dauere es einige Zeit. Die Vorwürfe gegen Yücel seien sehr ernst. Der 44-jährige Journalist sitzt seit Februar wegen Terrorvorwürfen in Untersuchungshaft.