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    Schlagzeilen BR24/12

    Türkei: Staatsanwaltschaft fordert Freilassung Tolus +++ Kurz zum Kanzler Österreichs ernannt +++ Flugausfälle am Frankfurter Flughafen +++ Jede neunte Lehrstelle in Bayern unbesetzt +++ Flüchtlinge im Hungerstreik: Regierung weist Kritik zurück

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    Die in der Türkei inhaftierte deutsche Journalistin Mesale Tolu wird möglicherweise freigelassen. Kurz nach Beginn des zweiten Prozesstages hat die Staatsanwaltschaft am Morgen beantragt, dass die 33-Jährige, sowie fünf Mitangeklagte aus der Untersuchungshaft frei kommen sollen. Das Gericht hat sich zur Beratung über die Freilassung zurückgezogen.

    Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat ÖVP-Chef Sebastian Kurz und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zum Kanzler beziehungsweise Vizekanzler ernannt. Die konservativ-rechtspopulistische Koalition will in der Flüchtlingspolitik einen restriktiveren Kurs fahren. Im Gegenzug haben die Bündnispartner ein klares Bekenntnis zu Europa vereinbart. Österreich wird im zweiten Halbjahr 2018 die EU-Präsidentschaft übernehmen.

    Wegen der winterlichen Wetterbedingungen sind am Frankfurter Airport mindestens 170 Verbindungen annulliert worden. Ein Sprecher des Flughafens teilte mit, dass auch zahlreiche Flüge umgeleitet wurden. Betroffen sind Verbindungen nach Berlin, Hamburg und München, aber auch nach Wien, Dublin und Warschau. Außerdem sind derzeit die Verbindungen Frankfurt - Atlanta gestrichen.

    Weil es an Bewerbern mangelt, bleibt in Bayern laut einer Untersuchung mehr als jeder neunte Ausbildungsplatz unbesetzt. Dies geht aus dem von der Bertelsmann-Stiftung geförderten "Ländermonitor berufliche Bildung" hervor. Im Freistaat seien im vergangenen Jahr elf Prozent der Lehrstellen nicht besetzt worden - höher sei der Anteil offener Stellen nur in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

    Seit dem Wochenende sind etwa 200 Menschen im Transitzentrum Deggendorf im Hungerstreik. Die Flüchtlinge protestieren gegen die schlechten Bedingungen. Ein Kritikpunkt: Hygienemängel. Die weist die Regierung von Niederbayern aber zurück. Von der Verwaltung würden keine Hygienemängel verschuldet. Für die Hygiene seien auch die Bewohner verantwortlich. Für den kommenden Mittwoch haben die Flüchtlinge eine Demonstration angekündigt