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Schlagzeilen BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/12

    FDP rechtfertigt Rückzug aus den Jamaika-Gesprächen +++ Nach Jamaika-Aus: Zukunft von CSU Chef Seehofer weiter ungewiss +++ Neuer Dienstsitz des Gesundheitsministeriums in Nürnberg +++ Wohnungsnot in Bamberg +++ Ex-Tennisstar Jana Novotná gestorben

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    Nachdem die FDP die Jamaika-Gespräche hat platzen lassen, verteidigen ihre Sondierer die Entscheidung. Generalsekretärin Nicola Beer sagte dem BR, die Grünen hätten zuletzt jedes einzelne Detail noch einmal zur Debatte gestellt. Präsidiumsmitglied Volker Wissing sagte, die Union habe den Grünen große Zugeständnisse gemacht, während der FDP nur Brosamen angeboten worden seien. Das habe auch an der chaotischen Organisation der Verhandlungen durch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gelegen.

    Die Personaldebatte hat in der CSU nach den geplatzten Sondierungsgesprächen neue Fahrt aufgenommen. Der Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Frieser forderte auf BR Anfrage eine „schnelle Neuaufstellung“ der Partei. Barbara Stamm, die stellvertretende CSU-Vorsitzende und bayerische Landtagspräsidentin, warnte vor einem Wechsel an der Parteispitze. Auch Generalsekretär Andreas Scheuer lobte Seehofers Verhandlungsführung.

    Das bayerische Gesundheitsministerium hat seinen neuen Dienstsitz in Nürnberg offiziell in Betrieb genommen. Dort sind bereits 20 Beamte tätig, bis Jahresende sollen es rund 30 sein. Derzeit hat das Gesundheitsministerium 279 Beschäftigte. Den Behördenumzug von München nach Nürnberg hatte das Kabinett im Sommer 2016 angekündigt.

    In vielen bayerischen Unistädten gibt es kaum bezahlbare Wohnungen für Studenten. Die Stadt Bamberg spricht jetzt von einem akuten Wohnungsnotstand zum Wintersemester. Einige hätten ihr Studium deshalb gar nicht angetreten und sich sogar wieder ausgetragen. Die Stadt startet nun gemeinsam mit der Universität einen Aufruf an Privatleute. Die sollen sich melden, falls sie Wohnungen oder Zimmer zur Verfügung stellen können.

    Die ehemalige Wimbledon-Gewinnerin Jana Novotná ist tot. Wie der Frauen-Tennis-Weltverband mitteilte, starb sie gestern im Alter von 49 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Die Tschechin hatte 1993 das Wimbledon-Finale gegen Steffi Graf verloren. Anschließend gingen die Bilder um die Welt, wie Graf ihre weinende Konkurrentin tröstete. Fünf Jahre später holte sich Novotná den Titel dann aber.