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Schlagzeilen BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/12

    Anti-Atomwaffen-Kampagne Ican erhält Friedensnobelpreis +++ Katalanische Regierung will trotz Verbots tagen +++ JU-Forderungen an die Union +++ Sechs Wölfe aus Nationalpark-Gehege ausgebrochen +++ Bahnprobleme nach Sturm Xavier

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    Die Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) erhält den Friedensnobelpreis 2017. Die Jury würdigte das jahrelange Engagement der Organisation für eine atomwaffenfreie Welt. Das gab das Nobelkomitee in Oslo bekannt und appellierte zugleich an alle Atommächte, die 15.000 Atomwaffen in der Welt zu vernichten.

    Die katalanische Regionalregierung will das Parlament in Barcelona trotz des Verbots durch das spanische Verfassungsgericht für Montag einberufen. Offen sei, ob dabei bereits über eine Loslösung der Region von Spanien entschieden wird, kündigte der für die Außenpolitik zuständige Regionalminister Raul Romeva an. Aber die Debatte lasse man sich nicht verwehren.

    JU-Chef Paul Ziemiak hat zum heute in Dresden beginnenden Deutschlandtag seiner Organisation die Union aufgefordert, ihr konservatives Profil zu schärfen. Themen wie junge Familien, Bildung und Digitalisierung müssten künftig von "jungen, unverbrauchten Köpfen" vertreten werden, sagte er mit Blick auf einen Personalwechsel in Regierung, Fraktion und Partei. JU-Bayern-Chef Hans Reichhart bekräftigte die Forderung nach einer Obergrenze. Sollte diese weder in einer Jamaika- noch einer Großen Koalition umgesetzt werden können, müssten Neuwahlen anberaumt werden.

    Aus dem Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald sind in Ludwigsthal sechs der neun Wölfe ausgebrochen. Das Freigelände und das Besucherzentrum wurden gesperrt. Ein Tierpfleger hatte am Morgen bemerkt, dass die Tiere fehlen. Ein Krisenstab wurde eingesetzt.

    Nach dem Sturm Xavier sind Hauptstrecken der Deutschen Bahn in Nord- und Ostdeutschland nach wie vor gesperrt. Betroffen sind etwa die Strecken Hamburg-Hannover, Berlin-Hannoer, Hamburg-Berlin, Berlin-Leipzig und Osnabrück-Hamburg. Die Bahntrassen werden derzeit mit Hubschraubern abgeflogen, um festzustellen, wo der Sturm Schäden angerichtet hat.