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Schlagzeilen BR24/9 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/9

    Trump brüskiert May +++ Von der Leyen stolz auf den Nato-Gipfel +++ Streiks bei Real und Amazon +++ Gewalt gegen Polizisten nach wie vor hoch +++ Kaum noch Windkraftausbau in Bayern

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    US-Präsident Donald Trump hat die britische Premierministerin Theresa May wegen ihrer Brexit-Strategie scharf kritisiert. Er habe May gesagt, wie man das mache - aber sie habe nicht auf ihn gehört - sagte Trump in einem Interview mit dem britischen Boulevard-Blatt "The Sun". Der US-Präsident drohte May mit dem Scheitern eines möglichen amerikanisch-britischen Handelsabkommens. Eine zu enge Bindung Londons an die EU würde dazu führen, dass die USA hier doch wieder mit Brüssel verhandeln müssten. Das werde das Abkommen wahrscheinlich töten, so Trump.

    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den gestrigen Nato-Gipfel positiv bewertet. In der ARD sprach sie von einer stolzen Bilanz, die die Nato-Staaten bei ihrem Treffen in Brüssel gemeinsam erreicht hätten. Beschlossen wurden unter anderem der Aufbau schneller einsetzbarer Kampfverbände, neue Kommandozentralen sowie eine Ausweitung des Nato-Ausbildungseinsatzes im Irak..

    Beim Internethändler Amazon und bei der Supermarktkette Real wird heute gestreikt. Dazu aufgerufen hat die Gewerkschaft Verdi. Für die Amazon-Beschäftigten fordert sie, dass der Konzern endlich die Tarifverträge des bayerischen Versandhandels anerkennt. Bei Real richtet sich der Protest gegen den Ausstieg aus den mit Verdi vereinbarten Tarifverträgen. Die Gewerkschaft kritisiert, dass neu eingestellte Mitarbeiter nach einem anderen Tarifvertrag bezahlt werden, der für das Unternehmen deutlich günstiger sei.

    Die Gewalt gegen Polizisten in Bayern bleibt auf offenbar hohem Niveau. Die konkreten Zahlen will Innenminister Joachim Herrmann am Vormittag vorstellen. Für den Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei in Bayern, Peter Schall, ist die wachsende Gewaltbereitschaft gegen die Beamten ein gesamtgesellschaftliches Problem. Schall sieht dabei unter anderem die Schulen und Eltern in der Pflicht.

    Der Windkraftausbau in Bayern ist nahezu zum Erliegen gekommen. Das zeigt die Antwort des bayerischen Wirtschaftsministeriums auf eine Landtagsanfrage der Grünen. Demnach gingen im vergangenen Jahr noch 111 neue Windräder im Betrieb. Von Januar bis März dieses Jahres waren es dagegen lediglich acht. Die Grünen machen für die Entwicklung die verschärften Abstandsregeln verantwortlich, die sogenannte 10-H Regelung. Außerdem hat der Bund die Subventionen für erneuerbare Energien gesenkt und auf Ausschreibungen umgestellt, früher gab es Pauschalzahlungen.