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Samstag, 16. Dezember: Das bringt der Tag | BR24

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Das bringt der Tag

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    Samstag, 16. Dezember: Das bringt der Tag

    Wahl des CSU-Chefs auf Parteitag +++ Freie Wähler machen gegen Straßenbaubeiträge mobil +++ ICE-Züge fahren langsamer wegen Wetters +++ Seligsprechung von Guardini und Gerlich wird angestoßen +++ FC Augsburg gegen Freiburg, Bayern beim VfB

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    In Nürnberg wird der zweitägige CSU-Parteitag fortgesetzt. Bei dem Delegiertentreffen im Messezentrum wird die geplante Doppelspitze in der Parteiführung voraussichtlich erste Formen annehmen: So soll Parteichef Horst Seehofer wiedergewählt werden. Außerdem ist die Nominierung von Markus Söder als Kandidat für das Ministerpräsidenten-Amt geplant.

    Die Freien Wähler wollen die in vielen Gemeinden heftig umstrittenen Straßenausbaubeiträge per Volksbegehren kippen. Das sind Beiträge, die Kommunen von Anwohnern erheben, wenn sie Ortsstraßen verbessern oder erneuern. Parteichef Aiwanger hofft auf einer außerordentlichen Landesversammlung in Kirchdorf im Landkreis Freising auf eine "klare Mehrheit", damit das Volksbegehren gestartet werden kann. 

    Zugreisende müssen sich darauf einstellen, dass sie dieses Wochenende auf wichtigen Strecken "10 bis 20 Minuten" länger unterwegs sind. Grund: Die Bahn lässt wegen des erwarteten Schneewetters ihre ICE-Züge etwas langsamer fahren. Die maximale Geschwindigkeit werde vorsorglich auf 200 Kilometer pro Stunde reduziert, teilte ein Sprecher mit.

    In der Fußball-Bundesliga will der FC Augsburg seine starke Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis abrunden. Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum bekommt es im letzten Pflichtspiel des Jahres mit dem SC Freiburg zu tun. Herbstmeister FC Bayern muss auswärts gegen den VfB Stuttgart ran. Sven Ulreich soll nach überstandenen muskulären Problemen an seiner ehemaligen Wirkungsstätte wieder das Münchner Tor hüten.

    Der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx eröffnet heute in der Münchner Frauenkirche das Verfahren für die Seligsprechung des Publizisten Fritz Michael Gerlich und des Religionsphilosophen Romano Guardini. Wegen seines religiös geprägten Widerstandes gegen die Nationalsozialisten war Gerlich 1934 im Konzentrationslager Dachau von den Nazis ermordet worden. Der 1968 verstorbene Theologe Guardini gilt als Wegbereiter der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils.