BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© pa/dpa/Tobias Schwarz, afp
Bildrechte: pa/dpa/Tobias Schwarz, afp

Staatsakt für Helmut Schmidt in der Hamburger Kirche St. Michaelis

Per Mail sharen

    "Er war eine Art Weltgewissen"

    Bei einem Staatsakt im Hamburger Michel haben 1.800 geladene Gäste dem verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt die letzte Ehre erwiesen. Würdigungen kamen unter anderem von Angela Merkel, Henry Kissinger und Olaf Scholz.

    Per Mail sharen

    Bundeskanzlerin Merkel sprach in ihrer Trauerrede von Schmidt als einer "Instanz". Sein Tod reiße eine Lücke in die politische und publizistische Landschaft in Deutschland. Außerdem würdigte sie Mut und Standhaftigkeit des früheren Regierungschefs.

    "Helmut Schmidts Tod ist für uns alle eine herbe Zäsur." Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Davor hatte der frühere US-Außenminister Henry Kissinger in einer sehr persönlichen Ansprache Schmidt als großen Politiker und Staatsmann mit herausragenden Eigenschaften gelobt. Beide Politiker verband über viele Jahre hinweg eine private Freundschaft. 

    "Er war eine Art Weltgewissen." Henry Kissinger, Ex-US-Außenminister

    Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz würdigte Schmidt als Staatsmann und "öffentlichen Intellektuellen". 

    "Wir haben einen Giganten verloren." Olaf Scholz, erster Bürgermeister in Hamburg

    Der Sarg des Verstorbenen war während des Staatsaktes vor dem Altar im barocken Innenraum der Kirche aufgebahrt, bedeckt von der schwarz-rot-goldenen Bundesflagge. 

    Beerdigung im privaten Kreis

    Derzeit wird Schmidts Sarg mit einer Trauer-Eskorte durch Hamburg gefahren, damit alle Bürger noch einmal die Möglichkeit haben, Abschied zu nehmen. Auf dem Friedhof Ohlsdorf enden dann die Trauer-Feierlichkeiten in privatem Kreis.

    Helmut Schmidt war am 10. November im Alter von 96 Jahren in seiner Heimatstadt Hamburg gestorben. Der Sozialdemokrat war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler.