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Polizei bestätigt einen Toten und mehrere Schwerverletzte | BR24

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Unfall an der Brückenbaustelle bei Schraudenbach

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    Polizei bestätigt einen Toten und mehrere Schwerverletzte

    Nach dem Einsturz des Brücken-Rohbaus an der Baustelle bei Schraudenbach hat die Polizei die bisherige Zahl der Opfer korrigiert. Demnach ist mindestens eine Person ums Leben gekommen, sechs Personen sind schwer verletzt worden.

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    Zunächst war die Polizei von zwei Toten ausgegangen. Es gibt eine unbekannte Zahl weiterer leicht Verletzter. Unklar ist, ob sich noch weitere verschüttete Arbeiter unter den Trümmern befinden. Offenbar ist ein 40 Meter langes neu gebautes Teilstück der Brücke zusammen mit dem Gerüst eingebrochen und zwanzig Meter in die Tiefe gestürzt. Der Verkehr auf dem noch alten Teil der A7 sei von dem Unfall nicht betroffen, sagte eine Polizeisprecherin. Trotzdem bildet sich bereits ein Rückstau durch Schaulustige, derzeit sind es acht Kilometer Richtung Fulda und zwei Kilometer Richtung Würzburg.

    Talbrücke Schraudenbach der A7

    Die betroffene Talbrücke Schraudenbach nahe Werneck (Landkreis Schweinfurt) zwischen der Raststätte Riedener Wald und dem Kreuz Schweinfurt/Werneck ist 236 Meter lang und bis zu 22 Meter hoch. Für knapp 15 Millionen Euro wird die rund 50 Jahre alte Brücke unter anderem wegen Materialermüdung derzeit komplett erneuert. Aktuell ist die Fahrbahn Richtung Fulda abgerissen. Die Fertigstellung des Neubaus dieses Abschnitts ist bis zum Herbst geplant gewesen, danach wird die andere Brückenhälfte mit der Fahrbahn Richtung Würzburg abgerissen und erneuert. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 vorgesehen. Wegen Überlastung war die Brücke aus dem Jahr 1965 bereits für den Schwerverkehr gesperrt worden.

    Von
    • Theresa Authaler
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