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Nobelpreis geht an drei theoretische Physiker | BR24

© Kay Nietfeld/dpa

Medaille mit dem Konterfei von Alfred Nobel

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    Nobelpreis geht an drei theoretische Physiker

    Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die Briten David J. Thouless, Duncan M. Haldane und J. Michael Kosterlitz für theoretische Arbeiten zum Zustand von Materie. Die Wissenschaftler forschen alle in den USA.

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    Wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mitteilte, erhält Thouless die Hälfte des Preisgeldes von umgerechnet 830.000 Euro, Haldane und Kosterlitz die andere Hälfte.

    "Die Geehrten haben eine Tür zu einer unbekannten Welt geöffnet, in der Materie seltsame Zustände annehmen kann. Sie haben fortschrittliche mathematische Methoden benutzt, um ungewöhnliche Phasen oder Zustände von Materie zu untersuchen, beispielsweise Superkonduktoren, Superfluide oder dünne magnetische Schichten. Dank ihrer Pionierarbeit ist die Jagd auf neue und exotische Zustände von Materie eröffnet." Erklärung der Akademie

    Seit 1901 haben 200 Forscher den Physiknobelpreis erhalten, der US-Amerikaner John Bardeen sogar zweifach. Die erste Auszeichnung erhielt der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen für die Entdeckung der später nach ihm benannten Strahlen.

    Nur zwei Frauen mit Physik-Nobelpreis geehrt

    Der jüngste Preisträger war der damals 25-jährige Lawrence Bragg der Preis 2015 zusammen mit seinem Vater erhielt. Der älteste war mit 88 Jahren der US-Forscher Raymond Davis, der unter anderem kosmische Neutrinos nachgewiesen. Der Preis ging nur an zwei Frauen: Marie Curie und zuletzt 1963 an die deutsch-amerikanerische Forscherin Maria Goeppert Mayer für Arbeiten zur Atomstruktur.