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    Montag, 29.01.2018 - Das war der Tag

    Empörung über Abgastests mit Menschen und Affen +++ Scharf kritisiert Zwangsgeld gegen Bayern +++ Flüchtiger Sexualstraftäter in Frankfurt gefasst +++ Chancen für sozial benachteiligte Schüler verbessert +++ Russlands Paralympic-Team ausgeschlossen

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    Die jetzt bekannt gewordenen Abgas-Tests an Menschen und Affen haben bei Politikern für Aufregung gesorgt. Kanzlerin Merkels Sprecher Seibert sagte, die Versuche seien ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen. Verkehrsminister Schmidt erklärte, es gebe kein Verständnis für solche Tests, die nicht der Wissenschaft dienten, sondern ausschließlich PR-Zwecken. 

    Bayerns Umweltministerin Scharf hat die Zwangsgeld-Entscheidung des Verwaltungsgerichts kritisiert. Die Richter haben den Freistaat Bayern zur Zahlung von 4.000 Euro verurteilt, weil er zu wenig für die Luftreinhaltung tun will. Scharf sagte, das Gericht habe das bisherige Maßnahmenpaket nicht ausreichend gewürdigt. Man halte daran fest, dass es in den Städten keine Fahrverbote geben soll. 

    Der flüchtige Sexualstraftäter Reinhard Peter J. ist gefasst. Wie die Polizei Mittelfranken mitteilte, ist der 47-Jährige am Montag in Frankfurt am Main festgenommen worden. Eine Zeugin hatte die Polizei auf die Spur des Mannes geführt. Der Mann war vor drei Wochen von einem genehmigten Spaziergang nicht in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie zurückgekehrt.

    Immer mehr Schüler in Deutschland entwickeln sich trotz eines bildungsfernen Elternhauses in ihren Leistungen gut. Das geht aus einer OECD-Studie hervor, die heute vorgestellt wurde. Dabei geht es um Fähigkeiten in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Laut dieser Studie lag der Anteil der Kinder, die auch unter schwierigen familiären Voraussetzungen schulisch gut abschnitten, im Jahr 2006 noch bei 25 Prozent, 2015 bei über 32 Prozent. Er sei damit so stark gestiegen wie in kaum einem anderen OECD-Land.

    Die russische Mannschaft ist von den kommenden Winter-Paralympics in Pyeongchang ausgeschlossen worden, einzelne Behindertensportler des Landes dürfen aber unter neutraler Flagge starten. Das gab das Internationale Paralympische Komitee vor dem Hintergrund des Dopingskandals bei den Winterspielen 2014 heute in Bonn bekannt.