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MH17 von Buk-Rakete abgeschossen | BR24

© REUTERS/Michael Kooren

Vorstellung des Abschlussberichts

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    MH17 von Buk-Rakete abgeschossen

    Das malaysische Passagierflugzeug MH17 ist im vergangenen Jahr über der Ostukraine von einer Luftabwehrrakete vom Typ Buk abgeschossen worden. Dieses Ergebnis seiner Untersuchungen teilte der niederländische Sicherheitsrat mit.

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    Von welchem Gebiet aus die Rakete abgefeuert wurde, sagte das Gremium nicht. Teile der Ostukraine werden von prorussischen Separatisten kontrolliert, die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig für den Abschuss verantwortlich. 

    Die Boeing der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur in der Donbass-Region abgestürzt. Alle 298 Menschen an Bord wurden getötet. "Flug MH17 stürzte ab, weil auf der linken Seite des Cockpits ein Raketenkopf explodierte", schilderte der Vorsitzende des Rates, Tjibbe Joustra. 

    Das internationale Expertenteam unter niederländischer Leitung untersuchte nicht die Schuldfrage. Dies ist Gegenstand noch laufender strafrechtlicher Ermittlungen. Da die meisten Opfer aus den Niederlanden kamen, leitet das Land auch die Untersuchungen. 

    Passagiere schnell bewusstlos 

    Die Passagiere erlebten den Absturz ihrer Maschine offenbar kaum bewusst. Das teilten Angehörige der Opfer niederländischen Reportern in Den Haag mit. Sie waren zuvor vom niederländischen Sicherheitsrat über die Ergebnisse der Untersuchung zur Ursache informiert worden. 

    "Durch den enormen Luftdruck brach das Cockpit auseinander", sagte ein Mann dem niederländischen Fernsehen. "Die Passagiere hatten kaum eine Chance, das zu erleben." Innerhalb "weniger Sekunden" hätten sie das Bewusstsein verloren, sagte ein weiterer Mann dem Fernsehen.