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Flughafen München setzt auf Billigflieger | BR24

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Flughafen München setzt auf Billigflieger

Der Flughafen München meldet auf seiner Jahrespressekonferenz weiteres Wachstum. Chef Kerkloh setzt dabei vor allem auf Billigfluglinien und fordert mehr Kapazitäten mit einer dritten Startbahn. Von Birgit Grundner

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Flughafen-Chef Michael Kerkloh möchte den Anteil der Fluggäste, die mit einer sogenannten Lowcost-Airline fliegen, auf über 20 Prozent steigern. Derzeit sind es nur sieben Prozent.

Flughafenchef spricht von Unterversorgung

"Das sieht nach Unterversorgung aus“, sagte Kerkloh heute in der Jahrespressekonferenz der Flughafen München GmbH. Um das zu ändern, brauche der Airport freilich dringend mehr Slots – auch für andere Airlines, die neu ins Erdinger Moos kommen oder ihre bestehenden Verbindungen ausbauen wollen.

Der Flughafen-Chef unterstrich damit einmal mehr die Notwendigkeit einer dritten Startbahn, die das Veto der Stadt München derzeit verhindert. Wann die politischen Verhandlungen weitergehen, kann auch der Flughafenchef nicht sagen. Für Frühjahr sei ein Spitzengespräch zwischen der Landeshauptstadt und Ministerpräsident Seehofer vereinbart.

"Erfolgreichstes Infrastrukturprojekt der Nachkriegsgeschichte" soll gefeiert werden

Wann genau das sein werde, wisse er nicht, so Kerkloh. Unabhängig davon soll im Mai gefeiert werden. 25 Jahre alt wird der Flughafen – für die Betreiber „das erfolgreichstes Infrastrukturprojekt der Nachkriegsgeschichte“. Geplant sind zum Beispiel ein Musik-Festival und "Family Days“, an denen jeweils 25 000 Gäste den Flughafen aus nächster Nähe erleben können. „Wir werden richtig Party machen“, kündigte Kerkloh an.