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Polzei in Schwerin

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Festgenommener Syrer hatte Kontakt zu "Soldaten des Kalifats“

Der in Schwerin unter Terrorverdacht festgenommene Syrer hatte nach Angaben der Bundesanwaltschaft über das Internet Kontakt zu einer Person, die sich selbst als "Soldat des Kalifats", also als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat bezeichnete.

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"Wir wissen aber nicht, wer diese Person ist, und wir wissen nicht, ob er ihn (den Festgenommenen) in seinen Plänen bestärkt hat", sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, heute in Karlsruhe.

Deshalb werde gegen den Syrer zunächst nicht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt, sondern wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, so Köhler weiter.

Festnahme in Schwerin, Durchsuchungen in Hamburg

Spezialkräfte hatten den 19-jährigen Syrer am frühen Morgen in Schwerin unter dem Verdacht der Vorbereitung eines islamistisch motivierten Bombenanschlags festgenommen. In Schwerin und auch in Hamburg wurden Wohnungen durchsucht.

Schwerer Anschlag erhindert

Nach Einschätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Festnahme des terrorverdächtigen Syrers in Schwerin einen "schweren Terroranschlag in Deutschland" verhindert. Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch islamistischen Terrorismus würden die Sicherheitsbehörden "wenn nötig entschlossen und konsequent" handeln, erklärte der Minister.