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Entführung aus Liebeskummer | BR24

© pa/dpa/Katia Christodoulou

Entführte EgyptAir-Maschine auf Extra-Flugfeld am Flughafen Larnaka

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    Entführung aus Liebeskummer

    Ein Airbus der ägyptischen Fluggesellschaft EgyptAir ist auf einem Inlandsflug entführt worden und auf dem Flughafen der zyprischen Hauptstadt Larnaka gelandet. Der Täter forderte von der Polizei, einen Brief an seine Ex-Frau zuzustellen.

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    Der Mann habe die Maschine aus persönlichen Gründen in seine Gewalt gebracht, betonte der zyprische Präsident Nikos Anastasiades. Er habe damit gedroht, einen Sprengstoffgürtel zu zünden, sollte seiner Forderung nicht nachgekommen werden. Das arabische Schreiben an die in Oroklini bei Larnaka lebende Ex-Frau habe der Mann aus einem Fenster des Flugzeugs geworfen.

    Noch vier oder fünf Ausländer festgehalten

    Zuvor hatte der Flugzeugentführer 56 Menschen ägyptischer Herkunft freigelassen. Laut der Airline EgyptAir hält er noch vier oder fünf Ausländer und die Besatzung in seiner Gewalt.

    Medienmeldungen zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen Professor für Tiermedizin an der Universität Alexandria. Er soll politisches Asyl in Zypern beantragt haben.

    Regulärer Flug von Alexandria nach Kairo

    Der Airbus A320 war in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria gestartet und auf dem Weg in die nur gut 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Kairo gekapert worden. Nach Angaben der Fluglinie EgyptAir waren 81 Personen an Bord. Israel hatte aus Sorge um einen islamistischen Angriff Luftwaffen-Jets aufsteigen lassen, um seinen Luftraum zu schützen, wie "Haaretz" meldete. Die Armee wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.