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Die Schlagzeilen: Das ist passiert | BR24

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    Die Schlagzeilen: Das ist passiert

    Schlachthof Bruck schließt vorrübergehend nach Tierquälerei-Vorwürfen +++ Fliegerbombe in Regensburg +++ Schweiz wusste wohl von Spionageeinsatz +++ Bund: Kein Referendum über Todesstrafe in der Türkei +++ Von der Leyen entschuldigt sich

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    Die SOKO Tierschutz hat am Schlachthof in Fürstenfeldbruck bei München massive Tierschutz-Verstöße aufgedeckt. Auf mit versteckter Kamera gedrehten Bildern ist Gewalt, mangelnde Betäubung und der Einsatz von verbotenen Elektroschockern dokumentiert. In einer ersten Reaktion teilte der Schlachthof die vorrübergende Schließung mit. Die Verfehlungen der Mitarbeiter seien in keinster Weise zu rechtfertigen, so ein Schlachthof-Sprecher gegenüber dem BR. In dem Schlachthof werden u.a. Tiere von Bioland, Naturland, "Unser Land", "Hofpfisterei Landfrau" und Alnatura" geschlachtet.

    Bei Bauarbeiten ist im Regensburger Stadtteil Schwabelweis eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die 250-kg-Bombe werde noch heute entschärft, teilte die Polizei mit. Etwa 1.600 Menschen seien von Evakuierungsmaßnahmen betroffen.

    Die Schweizer Regierung war laut Finanzminister Maurer über den Spionageeinsatz gegen deutsche Steuerfahnder in NRW informiert. Das sagte Maurer, der in der fraglichen Zeit Verteidigungsminister und damit oberster Dienstherr des Schweizer Geheimdienstes NDB war, dem Schweizer "Tages-Anzeiger". NRW-Justizminister Kutschaty (SPD) forderte eine offizielle Entschuldigung des Landes.

    Die Bundesregierung würde in Deutschland ein von Ankara veranlasstes Referendum über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei untersagen. Regierungssprecher Seibert erklärte, das sei politisch nicht vorstellbar. Ein solches Referendum widerspreche dem Grundgesetz und europäischen Werten.

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich für ihre umstrittene Pauschalkritik an der Bundeswehr entschuldigt. Die 250.000 Bundeswehr-Angehörigen leisteten einen unverzichtbaren Dienst für Deutschland, wofür ihnen Dank und Anerkennung gebühre, sagte sie bei einem Treffen mit über 100 Generalen und Admiralen in Berlin.