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Das war der Tag | BR24

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    Das war der Tag

    Tausende Flüchtlinge in Bayern angekommen +++ Nahles schätzt Mehrkosten durch Flüchtlinge auf bis zu 3,3 Milliarden Euro +++ Sternfahrt der Milchbauern +++ Arbeitslosenquote auf Tiefstand +++ Mutmaßlicher Haupttäter von Bangkok-Bomebnanschlag gefasst

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    Durch die kurz geöffnete Zugpassage aus Ungarn sind binnen eines Tages mehrere Tausend Flüchtlinge nach Bayern gekommen. Allein in München trafen seit Mitternacht rund 2.000 Menschen ein. Feuerwehrleute und Polizisten verteilten am Hauptbahnhof Wasser an die Menschen, Bürger brachten Lebensmittel. Tausende weitere Flüchtlinge warten in Budapest auf die Weiterreise nach Deutschland.

    Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) schätzt die Mehrkosten durch Flüchtlinge im Jahr 2016 auf bis zu 3,3 Milliarden Euro. So viel werde man für die Sozialausgaben und die Integration der Migranten in den Arbeitsmarkt brauchen. Bis 2019 würden rund sieben Milliarden Euro benötigt. Zugleich betonte Nahles, dass Deutschland auch von den Flüchtlingen profitiere. Wegen des Fachkräftemangels sei man auf Zuwanderer angewiesen. 

    Auf dem Münchner Odeonsplatz haben zahlreiche Landwirte aus ganz Deutschland gegen den niedrigen Milchpreis protestiert. Mit hunderten Traktoren fuhren sie in die Innenstadt. Die Aktion war der Abschluss einer bundesweiten Sternfahrt.

    Bayern verzeichnet die niedrigste August-Arbeitslosenquote seit 20 Jahren. Die Quote lag bei 3,6 Prozent, damit waren im vergangenen Monat insgesamt 253.525 Menschen ohne Arbeit. Im August 2014 war die Quote 0,1 Prozentpunkte höher. Deutschlandweit ist die Arbeitslosenzahl aber saisonbedingt gestiegen.

    Zwei Wochen nach dem Bombenanschlag in Bangkok ist der mutmaßliche Haupttäter an der Grenze zu Kambodscha gefasst worden. Laut thailändischer Regierung handelt es sich um einen Ausländer mit chinesischem Pass. Unklar ist, ob das Dokument gefälscht ist. Bei dem Bombenanschlag auf den Erawan-Schrein in Bangkok waren 20 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 120 verletzt worden.