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Das war der Tag | BR24

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Das war der Tag

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    Das war der Tag

    Obama und Merkel bei Kirchentag +++ Spitzen von EU und Nato trafen US-Präsidenten +++ Merkel droht mit Auflösung des Stützpunktes Incirlik +++ Schweigeminute für Opfer von Manchester +++ Huml kritisiert Pflegeeinrichtungen im Freistaat.

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    Höhepunkt des heutigen Treffens beim Deutschen Evangelischen Kirchentag war ein gemeinsamer Auftritt von Ex-US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Brandenburger Tor. Vor 70.000 Menschen führten beide ein Interview mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm.

    Es war kein harmonisches Treffen zwischen Donald Trump den Vertretern der Nato und der EU. Der US-Präsident bekräftigte seine Forderung, dass alle Mitglieder mindestens zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Rüstung aufwenden müssten. Die Nato-Staaten kamen zumindest Trump in einem Punkt entgegen: Sie billigten den formalen Beitritt der Nato zur Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel besteht auf dem Besuchsrecht von Bundestagsabgeordneten bei deutschen Soldaten in Incirlik. Dies machte sie in einem Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Nato-Hauptquartier in Brüssel klar. "Ansonsten müssen wir Incirlik verlassen“, so Merkel. Zudem forderte sie die Freilassung des inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel.

    Mit einer Schweigeminute hat Großbritannien der Opfer des Anschlags von Manchester gedacht. Den libyschstämmigen Selbstmordattentäter von Manchester soll Rache zu seiner Tat getrieben haben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld der Familie des Attentäters. Demnach wollte sich Abedi dafür rächen, dass britische Jugendliche im vergangenen Jahr einen libyschstämmigen Freund ermorden haben. Abedi hatte am Montag 22 Menschen mit in den Tod gerissen und 116 verletzt.

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirft einzelnen Pflegeeinrichtungen im Freistaat vor, Profitinteressen über die Qualität der Pflege zu stellen. Die Gesundheitsministerin reagiert damit auf Berichte von Fachstellen über die zunehmenden Mängeln in der stationären Pflege. Künftig soll es einen besseren Informationsaustausch geben und eine engere Zusammenarbeit zwischen Behörden und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung.