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    Das war der Tag

    Razzien und zahlreiche Festnahmen im pro-kurdischen Lager +++ Syrien: Steinmeier sieht keine Anzeichen für schnelles Kriegsende +++ Italien: Gentiloni stellt Kabinett vor +++ Modefirma Strenesse gerettet +++ Ronaldo zum vierten Mal Weltfußballer.

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    Nach dem Doppelanschlag in Istanbul mit 44 Toten verstärkt die türkische Regierung den Druck auf die kurdische Opposition massiv. Bei Razzien wurden Büros der pro-kurdischen HDP verwüstet und 235 Mitglieder der pro-kurdischen HDP in mehreren türkischen Städten festgenommen. Die Behörden legen den Politikern Mitgliedschaft in der als Terrororganisation verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK oder Propaganda für die PKK zur Last.

    Im umkämpften Aleppo stehen die syrischen Rebellen vor der Aufgabe des von ihnen kontrollierten Gebiets im Osten der Stadt. Das erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Trotz der Entwicklungen in Aleppo sieht auch Bundesaußenminister Steinmeier kein Anzeichen für ein schnelles Ende des Krieges. Für Steinmeier und die EU-Kollegen steht fest: Eine Lösung dieses Konflikts auf dem Schlachtfeld wird es nicht geben. Sondern nur eine am Verhandlungstisch.

    Der neue italienische Regierungschef Paolo Gentiloni hat in Rom sein Kabinett vorgestellt. Der 62-Jährige präsentierte Alfano als künftigen Chefdiplomaten. Finanzminister Padoan bleibt hingegen im Amt. Den Posten des Innenministers hat künftig Domenico Marco Minniti inne. Die ehemalige Reformministerin Maria Elena Boschi wird Staatssekretärin im Regierungspalast. Roberta Pinotti bleibt Verteidigungsministerin.

    Das Nördlinger Modeunternehmen Strenesse kann jetzt doch weitermachen. Eine Schweizer Treuhandgesellschaft will die insolvente Firma übernehmen. Die 240 Arbeitsplätze seien damit gesichert, so Insolvenzverwalter Jörg Nerlich. Der neue Vorstandschef, Jürgen Gessler, will nach Nerlichs Worten bereits im Januar antreten. Er wolle die deutschen Kaufhäuser stärken, setze aber auch auf Expansion in anderen Ländern, teilt das Unternehmen weiter mit.

    Stürmerstar Cristiano Ronaldo ist bei der FIFA-unabhängigen Wahl von "France Football" zum vierten Mal zum Weltfußballer gekrönt worden. Der portugiesische Europameister und Champions-League-Sieger von Real Madrid habe die Abstimmung unter ausgewählten Journalisten für sich entschieden und seine Konkurrenten Lionel Messi (Argentinien) und Antoine Griezmann (Frankreich) auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Messi vom FC Barcelona bleibt aber mit fünf Triumphen Rekordsieger.