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Das war der Tag | BR24

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    Das war der Tag

    Flüchtlinge mit falschen syrischen Pässen eingereist +++ Neue Anschläge in Frankreich vereitelt +++ Einflussverlust des IS +++ Staatsregierung gegen Stromtrassenplanung durch Franken +++ Initiative "Ja zu Cannabis" muss Fehler einräumen

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    Innenminister Herrmann hat bestätigt, dass Flüchtlinge mit falschen syrischen Pässen in Deutschland untergetaucht sind. Den Behörden lägen Kopien von Pässen vor, die ähnliche Seriennummern haben wie die syrischen Pässe, die von der IS-Terrormiliz erbeutet wurden. Auch bei zwei Pariser Attentätern seien Pässe aus einer solchen Serie gefunden worden.

    In Orléans seien Angriffe auf Einrichtungen von Militär, Gendarmerie und Polizei geplant gewesen, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve während eine Besuches in Toulouse. Zwei Franzosen seien festgenommen worden.

    Die Terrormiliz IS hat in diesem Jahr an Einflussgebiet verloren. Das geht aus einer Studie der Jane's Information Group hervor. Demnach verringerte sich die vom IS kontrollierte Fläche von 78.000 auf rund 65.000 Quadratkilometer. Vor allem kurdische Einheiten eroberten im Norden Syriens viel Territorium zurück. 

    Die Staatsregierung lehnt die Planung zweier Stromtrassen ab. Dabei geht es um eine Verbindung, die laut Netzentwicklungsplan durch das Coburger Land und den Naturpark Haßberge führen soll. Auch die alternative Trasse von Würgau nach Ludersheim ist beim Kabinett durchgefallen.

    Der Bayerische Verfassungsgerichtshof will am 21. Januar über die Zulässigkeit eines Cannabis-Volksbegehrens entscheiden. Bei der heutigen Verhandlung mussten die Initiatoren Fehler einräumen. So haben die Unterstützer des Begehrens wohl unterschiedliche Texte unterschrieben; außerdem wurde fälschlicherweise behauptet, 60 Prozent aller Inhaftierten seien wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz im Gefängnis.