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Das war der Tag

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    Das war der Tag

    EU sagt Afrika Flüchtlings-Hilfsfonds zu +++ CSU verschärft Versammlungsrecht +++ Glyphosat als wohl nicht krebserregend eingestuft +++ Zschäpe-Aussage erst im Dezember +++ Rätsel um Auto im Oytal gelöst +++ Niersbach wusste von Skandal-Kontrakt

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    Die EU-Staaten haben auf ihrem Sondergipfel auf Malta Afrika einen Hilfsfonds über 1,8 Milliarden Euro zugesagt. Im Gegenzug sollen afrikanische Länder ihre Grenzen besser kontrollieren, Schleuser bekämpfen und abgelehnte Asylbewerber zurücknehmen.

    In Bayern wird in Zukunft ein schärferes Versammlungsrecht gelten. Mit den Stimmen von CSU und Freien Wählern hat der Landtag beschlossen, dass sich all jene strafbar machen, die sich auf Demonstrationen maskieren oder vermummen. Sie müssen dann mit einem Ermittlungsverfahren rechnen. 

    Die EU-Behörde EFSA hält den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat für "wahrscheinlich nicht krebserregend". Gleichzeitig empfahl sie, die tägliche Aufnahme in den menschlichen Körper zu begrenzen. Die Einschätzung der EFSA dient der EU-Kommission als Grundlage bei der anstehenden Entscheidung, Glyphosat erneut für zehn Jahre zuzulassen. 

    Die im NSU-Prozess angekündigte Erklärung der Hauptangeklagten Beate Zschäpe wird nicht vor dem 8. Dezember verlesen. Das hat der Wahlverteidiger Zschäpes, Hermann Borchert, bestätigt. Zur Begründung gab er an, dass er sich vorher in einem seit langer Zeit geplanten Urlaub befinde. 

    Siemens-Chef Joe Kaeser hat die Jahresbilanz des Konzerns vorgelegt. Insgesamt stieg der operative Gewinn leicht auf 7,8 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite lag knapp über 10 Prozent.

    Der ausgebrannte Kleinwagen im Oytal bei Oberstorf ist aus 1.400 Metern Höhe geborgen worden. Der Halter ist laut Polizei psychisch krank. Er fuhr das Auto in das unwegsame Gelände und zündete es an.

    Der zurückgetretene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach soll bereits seit Wochen von dem von Franz Beckenbauer unterschriebenen Skandal-Dokument, das einen versuchten Stimmenkauf unmittelbar vor der Vergabe der WM 2006 nahelegt, gewusst haben.