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4. Juli 2018: Das war der Tag | BR24

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    4. Juli 2018: Das war der Tag

    BayernTrend: Bevölkerung für Transitzentren +++ Generaldebatte zum Bundeshaushalt +++ Studie: Jeder Zweite vorzeitig in Rente +++ Bund gibt 42 Millionen Euro für Nürnberger Zeppelinfeld +++ Airlines müssen für Verspätung aufkommen

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    Die Bevölkerung in Bayern hält die Einrichtung von Transitzentern mehrheitlich für richtig. Laut dem aktuellen BayernTrend des BR-Politikmagazins "Kontrovers" unterstützen 64 Prozent deren Einrichtung. Insgesamt stößt die Asylpolitik der Union aber auf Ablehnung. So sind 57 Prozent der Befragten mit der Arbeit von Bundesinnenminister Horst Seehofer weniger bis gar nicht zufrieden. Bei Kanzlerin Merkel sind es sogar 67 Prozent. Dass der Kompromiss in der Asylpolitik den Unionsstreit dauerhaft befrieden kann, glauben lediglich drei Prozent. 

    Bei der Generaldebatte zum Bundeshaushalt hat Unionsfraktionschef Volker Kauder angesichts der Querelen der vergangenen Wochen die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung betont. Der vorliegende Haushalt biete die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen, sagte Kauder im Bundestag. Es sei ein Märchen zu behaupten, dass Deutschland nicht gut regiert werde. Die Opposition kritisierte die Koalition vor allem wegen des heftigen Streits der Unionsparteien um die Flüchtlingspolitik. 

    Jeder zweite Deutsche geht laut einer Studie der Techniker Krankenkasse vorzeitig in Rente. Die Menschen nähmen dafür auch zunehmend finanzielle Einbußen in Kauf, hieß es bei der Vorstellung des Gesundheitsreports 2018. Häufig spielen auch Gesundheitsprobleme eine Rolle: Jeder Siebte, der vor dem Rentenalter von 67 Jahren zu arbeiten aufhört, tut das aufgrund von Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung. 

    DieBundesregierung hat mehr als 42 Millionen Euro für den Erhalt von Zeppelintribüne und Zeppelinfeld in Nürnberg zugesagt. Der Bund übernimmt damit die Hälfte der für die Instandsetzung veranschlagten Kosten, teilte die Stadt mit. 800.000 Euro sollen bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Der entsprechende Beschluss ist heute mit der Verabschiedung des Haushalts im Bundestag erfolgt. Der Bund unterstreiche mit dieser Zusage seine Mitverantwortung im Umgang mit den Bauten des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes als einem nationalen Erbe, so OB Ulrich Maly.

    Fluggesellschaften müssen für Verspätungen aufkommen, wenn die Passagiere die Reise bei ihnen gebucht haben – auch, wenn der Flug von einem Partnerunternehmen durchgeführt wird. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Konkret ging es um einen Fall bei Tui-Fly. Das Unternehmen hatte einen Flieger von Thomson Airways angemietet, der drei Stunden zu spät kam. Das Landgericht

    Hamburg wollte vom EuGH wissen, welche Airline für die Entschädigung aufkommen muss.