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Größte Umweltaktion Bayerns in Attenhausen Bund Naturschutz stellt Amphibienschutz im Unterallgäu vor

Um wandernde Frösche, Kröten oder Unken sicher über die Straße zu bringen, sind jeden Tag tausende Helfer vom Bund Naturschutz im Einsatz. Heute stellt der Bund Naturschutz den Amphibienschutz bei den Baggerseen in Attenhausen im Unterallgäu vor.

Stand: 16.04.2018

Kröten in einem Eimer: Bund-Naturschutz-Mitarbeiter im Unterallgäu tragen Amphibien über die Straße, damit sie nicht überfahren werden.  | Bild: BR/Christoph Scheule

Frösche, Kröten, Unken, Salamander – die Amphibien sind wieder unterwegs auf ihren nächtlichen Wanderungen zu den Laichgewässern. Oft müssen sie auf dem Weg dorthin Straßen überqueren und setzen sich damit Lebensgefahr aus.

6.000 Helfer sammeln Kröten und Frösche ein

Um die Amphibien sicher auf die andere Straßenseite zu bringen, sind in Bayern jedes Frühjahr 6.000 freiwillige Helfer im Einsatz. Sie bauen Schutzzäune auf, sammeln die Kröten und Frösche ein und bringen sie über die Straße. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wären viele Populationen längst ausgestorben. 13 der 19 heimischen Amphibienarten sind bedroht. Die Lebensräume wie Auen und Moore werden immer seltener.

Im Allgäu gibt es besonders viele Amphibien-Wanderwege

In Schwaben listet der Bund Naturschutz 168 bekannte Amphibien-Wanderwege auf. Mehr als die Hälfte davon liegt im Allgäu. Dort fühlen sich die Kröten, Frösche, Unken und Molche wegen der vielen Seen und Sümpfe besonders wohl.


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