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Bedrohte Tierwelt - ausgerottet, verfolgt, verendet | BR24

Bayerns bedrohte Tierwelt

Artenschutz in Bayern: Fünf vor zwölf?
Przewalskipferde
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Der Freistaat Bayern ist das artenreichste Bundesland Deutschlands, um die 35.000 Arten leben hier. Doch auch in Bayern ist das Artensterben dramatisch. Immer mehr Tierarten verlieren wichtige Lebensgrundlagen und verschwinden nach und nach.

  • Katharina Wysocka
  • BR24 Redaktion
  • Münchner Panzernashorn wird nach Holland verkuppelt
Dramatische Rettungsaktion für die Flussperlmuschel
Bund-Naturschutz-Mitarbeiter arbeiten in einem Fluss
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Die Flussperlmuschel ist vom Aussterben bedroht. Jetzt ist auch noch die Regnitz - einer der wichtigsten Lebensräume der Art - ausgetrocknet. Die letzten Muscheln, die sich dort aufhalten, müssen deshalb in andere Gewässer umgesetzt werden.

Bayerns Frösche und Kröten vom Aussterben bedroht
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Die Zahlen sind alarmierend: 40 bis 60 Prozent weniger Amphibien als sonst haben Helfer des Bund Naturschutz bei der diesjährigen Krötenwanderung gezählt. Warum sind es auf einmal nur so wenige?

  • Andreas Neukam
Artenschutz: Auf Spurensuche im Bayerischen Wald
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Der Gartenschläfer ist der kleine Verwandte des Siebenschläfers. In Deutschland ist er vom Aussterben bedroht. Das Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" soll helfen, den Fortbestand der Tierart zu sichern - auch im Bayerischen Wald.

Immer weniger heimische Fischarten in bayerischen Gewässern
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Heimische Fischarten wie die Äsche oder der Hasel sind in Bayerns Gewässern immer seltener zu finden. Sie werden von invasiven Arten verdrängt und sind sogar vom Aussterben bedroht. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Langzeitstudie.

Gefährdete Nutztierrassen

Das Wollschwein - gefährdete Nutztierrasse 2019
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Das Wollschwein ist eine der ältesten, rein erhaltenen Schweinerassen Europas und war lange Zeit als "Speckschwein" geliebt. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. wählte es jetzt zum Gefährdeten Nutztier 2019.

Rarität aus Bayern: Das bedrohte Augsburger Huhn
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Das Augsburger Huhn mit seinem ursprünglich schwarzen Federkleid ist erstmals um 1870 gezüchtet worden. Es ist die einzige, jemals in Bayern gezüchtete Hühnerrasse. Ein Grund mehr, das seltene Augsburger Huhn vor dem Aussterben zu bewahren.

Ungerechter Tierschutz

Rote Liste der gefährdeten Arten

Über 28.000 bedrohte Arten auf der Roten Liste
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Die Weltnaturschutzunion IUCN führt zahlreiche neue Arten auf ihrer Roten Liste. Über 28.000 Arten werden als bedroht eingestuft. Geigenrochen sind akut vom Aussterben bedroht. Auch für sieben Primatenarten ist die Bedrohung gestiegen.

Rote Liste: Bedrohte Pflanzen- und Tierarten
Externer Link

Die Rote Liste bedrohter Tiere und Pflanzen wächst und wächst - und die Arten sterben schneller, als die Rote Liste aktualisiert werden kann. Tiere und Pflanzen sind in Not - wir zeigen, warum.

Das sind die Verlierer und Gewinner im Tierreich 2018

    Die Rote Liste der bedrohten Tiere hat sich 2018 weiter verlängert - auf inzwischen fast 27.000 Arten. Trotz dieser erschreckenden Bilanz gibt es auch Grund zur Hoffnung: Neben den Verlieren im Tierreich gibt es 2018 auch Gewinner.

    Weltklimarat warnt eindringlich vor Folgen des Klimawandels
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    Die Erderwärmung wirkt sich massiv auf die Erde aus, heizt die Meere auf und lässt Gletscher schmelzen. Wie dramatisch die Folgen des Klimawandels sind, zeigt der neue Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC). Er ruft zum dringenden Handeln auf.

    Tier-Bestände in Seen und Flüssen weltweit stark zurückgegangen

    Bedrohte Arten

    Weltfaultiertag weist auf die Gefährdung der Faultiere hin
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    Für alle, die gerne chillen und einfach mal abhängen: Am 20. Oktober ist Weltfaultiertag! Der Tag ehrt den Meister des Abmattens, das Faultier. Das Faultier hat nicht nur ganz besondere Eigenschaften - es ist auch bedroht.

    Orcas durch das Umweltgift PCB bedroht

      Orcas, die Meeressäuger mit dem charakteristischen schwarzen Rücken und dem weißen Bauch, haben keine natürlichen Feinde. Doch ein bestimmtes Umweltgift bedroht in einigen Gewässern ganze Bestände der Delfin-Art.

      UN-Bericht: Rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht
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      Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten einem UN-Bericht zufolge Aussterben. Viele drohten bereits "in den kommenden Jahrzehnten" zu verschwinden, heißt es im Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES zur weltweiten Artenvielfalt.

      Insektensterben

      Insektensterben auch in Naturschutzgebieten

        Bei Insekten nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab, sondern auch die Anzahl der Tiere. Und das gilt sogar für Naturschutzgebiete. Das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht heute neueste Erkenntnisse zum Insektensterben in Deutschland.

        Mehr Arten in den Garten - gegen das Insektensterben
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        Der Frühling traut sich zeitweise schon raus. Die Pflanzen stehen in den Startlöchern. Allerdings sind die Gartentrends alles andere als insekten- und vogelfreundlich. Dabei braucht es nicht viel, um wieder Leben in seinen Garten zu bringen.

        Gefährdete Vogelwelt

        Die Turteltauben sind gefährdet
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        "Na, ihr Turteltäubchen!" Bei uns Menschen gibt es viele solcher Exemplare, doch in der Natur wird das Turteln seltener: In den letzten 25 Jahren hat der Bestand der Turteltauben um zwei Drittel abgenommen. Die Vögel gelten als stark gefährdet.

        Klimawandel: Stirbt die Vogelwelt der Hochalpen aus?
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        In den Alpen machen sich die Folgen des Klimawandels deutlich bemerkbar. Das bringt Vogelarten wie die Alpenschneehühner in arge Bedrängnis. Wird die Erderwärmung diese faszinierenden Relikte der letzten Eiszeit bei uns ausrotten?

        Amphibien

        Amphibiensterben: Immer weniger Kröten und Frösche in Bayern
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        Sobald es wärmer wird, marschieren die Kröten und Frösche los zu ihren Laichgewässern. Laut Bund Naturschutz unternehmen in Bayern jedoch immer weniger Amphibien diese Reise. Selbst Allerweltsarten werden seltener! So können Sie den Amphibien helfen.

        Aggressive Pilzerkrankung Chytridiomykose dezimiert Amphibien
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        Bei mehr als 500 Arten von Fröschen, Salamandern und Molchen sterben die Tiere reihenweise. 90 Amphibienarten sind sogar schon ausgestorben. Schuld daran ist der Chytridpilz, der weltweit die tödliche Krankheit Chytridiomykose auslöst.

        Amphibiensterben: Wie kann man Fröschen, Lurchen und Co. helfen?
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        Amphibien gehören zu den am stärksten bedrohten Tieren. 11 der 19 bayerischen Arten stehen auf der Roten Liste der besonders gefährdeten Tierarten. Doch jeder kann etwas tun, um Frösche, Molche, Unken oder Kröten vor dem Aussterben zu bewahren.

        Leben im Wasser

        Der bedrohteste Wal der Welt: Nur noch 19 Vaquitas übrig
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        Vaquitas sind Schweinswale und die Meeressäuger, die am meisten vom Aussterben bedroht sind. Mittlerweile leben weltweit vermutlich nur noch 19 Tiere. Bisherige Bemühungen konnten den massiven Rückgang im Golf von Kalifornien nicht aufhalten.

        Fischzucht: Probleme durch Pestizide und Antibiotika
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        Immer mehr Fisch landet auf unseren Tellern, die Ozeane werden geplündert. Alternativen sind Aquakulturen, in denen Fische gezüchtet werden, anstatt Wildbestände auszurotten. Doch kann man da guten Gewissens zugreifen?

        Immer weniger heimische Fischarten in bayerischen Gewässern
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        Heimische Fischarten wie die Äsche oder der Hasel sind in Bayerns Gewässern immer seltener zu finden. Sie werden von invasiven Arten verdrängt und sind sogar vom Aussterben bedroht. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Langzeitstudie.

        Großaquarien - Tierquälerei oder Anreiz zum Artenschutz?

          Großaquarien sind beliebte Ausflugsziele, Tierschützer halten sie für Tierquälerei. In Basel soll bis 2024 eines der europaweit größten Großaquarien, das Ozeanium, entstehen. Ein Referendum soll das verhindern. Am 19. Mai wird abgestimmt.

          Warum so viele Tiere durch Plastikmüll im Meer sterben
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          Zwanzig Kilogramm in einem Pottwal und sogar vierzig in einem Schnabelwal: Das sind nur zwei der Tiere, die in jüngster Zeit Plastikmüll zum Opfer gefallen sind. Viele Lebewesen verenden daran unbemerkt - und es werden wohl noch mehr werden.

          BUND fordert: Plastikkonsum muss weniger werden!
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          Über 20 Kilogramm Plastikmüll - so viel hatte ein Pottwal im Magen, der gerade vor Sardinien angespült wurde. Im Interview mit der Bayern 2-radioWelt fordert Dorothea Seeger vom BUND: "Wir müssen weg vom Einwegplastik".