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Bedrohte Tierwelt - ausgerottet, verfolgt, verendet | BR24

Artenschutz

World Press Photo 2020: Beste Presse-Bilder aus Natur und Umwelt
Luchse wurden beinahe ausgerottet sind vom Aussterben bedroht
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Diese Fotos sollten Sie gesehen haben, denn es sind die besten Presse-Aufnahmen des vergangenen Jahres: Wir zeigen Ihnen die schönsten Bilder aus den Kategorien Natur und Umwelt.

  • Heike Westram
  • World Press Photo 2018: Die besten Presse-Bilder aus Natur und Umwelt
Schuppentier könnte Coronavirus übertragen haben
Klimawandel in der Arktis lässt Rentiere hungern
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Die Rentier-Herden schrumpfen. Der Klimawandel macht den Tieren zu schaffen: Immer öfter fällt Regen statt Schnee auf den gefrorenen Boden und wird zu einer Eisschicht, die die Tiere von ihrem Futter trennt. Die Folge: Die Rentiere verhungern.

Skorpione: Bedrohung und Schutz seit 450 Millionen Jahren
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Ihr Gift ist gefürchtet, für den Menschen aber selten gefährlich. Ganz im Gegenteil: Ihm wird sogar eine heilende Wirkung zugesprochen. Bis nach Österreich hat es das Wüstentier verschlagen, in Deutschland existiert es nicht - aus gutem Grund.

Letztes Sumatra-Nashorn in Malaysia gestorben

    Das letzte weibliche Sumatra-Nashorn in Malaysia ist tot. Die Tierart ist damit dort ausgestorben. Letzte Hoffnung für die kleinste Nashornart der Welt ist jetzt ein internationales Rettungsprogramm. Es soll das Aussterben der Tiere verhindern.

    Rote Liste der gefährdeten Arten

    Über 28.000 bedrohte Arten auf der Roten Liste
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    Die Weltnaturschutzunion IUCN führt zahlreiche neue Arten auf ihrer Roten Liste. Über 28.000 Arten werden als bedroht eingestuft. Geigenrochen sind akut vom Aussterben bedroht. Auch für sieben Primatenarten ist die Bedrohung gestiegen.

    Rote Liste: Bedrohte Pflanzen- und Tierarten
    Externer Link

    Die Rote Liste bedrohter Tiere und Pflanzen wächst und wächst - und die Arten sterben schneller, als die Rote Liste aktualisiert werden kann. Tiere und Pflanzen sind in Not - wir zeigen, warum.

    Ungerechter Tierschutz

    Bayerns bedrohte Tierwelt

    Artenschutz in Bayern: Fünf vor zwölf?
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    Der Freistaat Bayern ist das artenreichste Bundesland Deutschlands, um die 35.000 Arten leben hier. Doch auch in Bayern ist das Artensterben dramatisch. Immer mehr Tierarten verlieren wichtige Lebensgrundlagen und verschwinden nach und nach.

    Dramatische Rettungsaktion für die Flussperlmuschel
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    Die Flussperlmuschel ist vom Aussterben bedroht. Jetzt ist auch noch die Regnitz - einer der wichtigsten Lebensräume der Art - ausgetrocknet. Die letzten Muscheln, die sich dort aufhalten, müssen deshalb in andere Gewässer umgesetzt werden.

    Ausgerottete Bartgeier: Kehren sie zurück ins Allgäu?
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    Einst wurde der Bartgeier ausgerottet, weil es hieß, er würde Schafe reißen. Dabei ist der imposante Vogel Aasfresser. Auswilderungs-Projekte haben inzwischen sichtbaren Erfolg. Auch im Allgäu sind schon Bartgeier gesehen worden.

    Artenschutz: Auf Spurensuche im Bayerischen Wald
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    Der Gartenschläfer ist der kleine Verwandte des Siebenschläfers. In Deutschland ist er vom Aussterben bedroht. Das Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" soll helfen, den Fortbestand der Tierart zu sichern - auch im Bayerischen Wald.

    Bayerns Frösche und Kröten vom Aussterben bedroht
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    Die Zahlen sind alarmierend: 40 bis 60 Prozent weniger Amphibien als sonst haben Helfer des Bund Naturschutz bei der diesjährigen Krötenwanderung gezählt. Warum sind es auf einmal nur so wenige?

    • Andreas Neukam

    Gefährdete Nutztierrassen

    Das Wollschwein - gefährdete Nutztierrasse 2019
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    Das Wollschwein ist eine der ältesten, rein erhaltenen Schweinerassen Europas und war lange Zeit als "Speckschwein" geliebt. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. wählte es jetzt zum Gefährdeten Nutztier 2019.

    Rarität aus Bayern: Das bedrohte Augsburger Huhn
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    Das Augsburger Huhn mit seinem ursprünglich schwarzen Federkleid ist erstmals um 1870 gezüchtet worden. Es ist die einzige, jemals in Bayern gezüchtete Hühnerrasse. Ein Grund mehr, das seltene Augsburger Huhn vor dem Aussterben zu bewahren.

    Bedrohte Arten

    Buschfeuer Australien: Koalabestände in New South Wales bedroht

      Die Buschbrände in Australien haben zahlreichen Tieren das Leben gekostet. Zahlen der WWF zeigen, dass vor allem bei Koalapopulationen starke Verlustzahlen verzeichnet wurden. Vor allem der Bundesstaat New South Wales ist betroffen.

      Nachfahren ausgestorbener Schildkröten auf Galapagos gefunden

        Auf Galapagos haben Naturschützer 30 Exemplare von teilweise ausgestorbenen Riesenschildkröten gefunden - unter anderem von der Art des bekannten Lonesome George, der 2012 gestorben war. Bisher galt er als der letzte seiner Art.

        UN-Bericht: Rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht
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        Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten einem UN-Bericht zufolge Aussterben. Viele drohten bereits "in den kommenden Jahrzehnten" zu verschwinden, heißt es im Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES zur weltweiten Artenvielfalt.

        Insektensterben

        Insektensterben auch in Naturschutzgebieten

          Bei Insekten nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab, sondern auch die Anzahl der Tiere. Und das gilt sogar für Naturschutzgebiete. Das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht heute neueste Erkenntnisse zum Insektensterben in Deutschland.

          Mehr Arten in den Garten - gegen das Insektensterben
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          Der Frühling traut sich zeitweise schon raus. Die Pflanzen stehen in den Startlöchern. Allerdings sind die Gartentrends alles andere als insekten- und vogelfreundlich. Dabei braucht es nicht viel, um wieder Leben in seinen Garten zu bringen.

          Gefährdete Vogelwelt

          Die Turteltauben sind gefährdet
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          "Na, ihr Turteltäubchen!" Bei uns Menschen gibt es viele solcher Exemplare, doch in der Natur wird das Turteln seltener: In den letzten 25 Jahren hat der Bestand der Turteltauben um zwei Drittel abgenommen. Die Vögel gelten als stark gefährdet.

          Klimawandel: Stirbt die Vogelwelt der Hochalpen aus?
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          In den Alpen machen sich die Folgen des Klimawandels deutlich bemerkbar. Das bringt Vogelarten wie die Alpenschneehühner in arge Bedrängnis. Wird die Erderwärmung diese faszinierenden Relikte der letzten Eiszeit bei uns ausrotten?

          Klimawandel: Neue Risiken für Zugvögel
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          Seit Jahrtausenden machen sich Kraniche, Wildgänse und andere Zugvögel im Herbst auf ihren Weg gen Süden. Doch die Reise zu den Winterquartieren wird für Lang- und Kurzstreckenzieher durch Klimawandel und intensive Landwirtschaft immer schwieriger.

          Amphibien

          Auch Amphibien wie Salamander, Frösche und Lurche leuchten
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          Nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Chamäleons, der Anglerfisch und Glühwürmchen leuchten unter kurzwelligem Licht, sondern auch Amphibien. Die sogenannte Biolumineszenz ist damit im Tierreich weiter verbreitet als bislang bekannt.

          Amphibiensterben: Immer weniger Kröten und Frösche in Bayern
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          Sobald es wärmer wird, marschieren die Kröten und Frösche los zu ihren Laichgewässern. Laut Bund Naturschutz unternehmen in Bayern jedoch immer weniger Amphibien diese Reise. Selbst Allerweltsarten werden seltener! So können Sie den Amphibien helfen.

          Aggressive Pilzerkrankung Chytridiomykose dezimiert Amphibien
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          Bei mehr als 500 Arten von Fröschen, Salamandern und Molchen sterben die Tiere reihenweise. 90 Amphibienarten sind sogar schon ausgestorben. Schuld daran ist der Chytridpilz, der weltweit die tödliche Krankheit Chytridiomykose auslöst.

          Leben im Wasser

          Gefährdete Fischart: Die Nase ist Fisch des Jahres 2020

            Die Nase, die ihren eigentümlichen Namen ihrer wulstigen Oberlippe zu verdanken hat, ist zum Fisch des Jahres 2020 gekürt worden. Sie ist in Deutschland in ihrem Bestand gefährdet und stellenweise sogar schon ganz verschwunden.

            Der bedrohteste Wal der Welt: Nur noch 19 Vaquitas übrig
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            Vaquitas sind Schweinswale und die Meeressäuger, die am meisten vom Aussterben bedroht sind. Mittlerweile leben weltweit vermutlich nur noch 19 Tiere. Bisherige Bemühungen konnten den massiven Rückgang im Golf von Kalifornien nicht aufhalten.

            Fischzucht: Probleme durch Pestizide und Antibiotika
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            Immer mehr Fisch landet auf unseren Tellern, die Ozeane werden geplündert. Alternativen sind Aquakulturen, in denen Fische gezüchtet werden, anstatt Wildbestände auszurotten. Doch kann man da guten Gewissens zugreifen?

            Großaquarien - Tierquälerei oder Anreiz zum Artenschutz?

              Großaquarien sind beliebte Ausflugsziele, Tierschützer halten sie für Tierquälerei. In Basel soll bis 2024 eines der europaweit größten Großaquarien, das Ozeanium, entstehen. Ein Referendum soll das verhindern. Am 19. Mai wird abgestimmt.

              Immer weniger heimische Fischarten in bayerischen Gewässern
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              Heimische Fischarten wie die Äsche oder der Hasel sind in Bayerns Gewässern immer seltener zu finden. Sie werden von invasiven Arten verdrängt und sind sogar vom Aussterben bedroht. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Langzeitstudie.

              Warum so viele Tiere durch Plastikmüll im Meer sterben
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              Zwanzig Kilogramm in einem Pottwal und sogar vierzig in einem Schnabelwal: Das sind nur zwei der Tiere, die in jüngster Zeit Plastikmüll zum Opfer gefallen sind. Viele Lebewesen verenden daran unbemerkt - und es werden wohl noch mehr werden.

              Plastikschlucker: Mikroplastik in Mantarochen und Walhaien
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              Mantarochen und Walhaie gehören zu den größten Tieren in den Weltmeeren. Bei der Nahrungsaufnahme strömen ihnen auch Unmengen von Plastikmüll in den Schlund. Besonders problematisch dabei sei das Mikroplastik, meinen Forscher.

              Gefährdete Fischart: Die Nase ist Fisch des Jahres 2020

                Die Nase, die ihren eigentümlichen Namen ihrer wulstigen Oberlippe zu verdanken hat, ist zum Fisch des Jahres 2020 gekürt worden. Sie ist in Deutschland in ihrem Bestand gefährdet und stellenweise sogar schon ganz verschwunden.

                Tintenfische sehen dreidimensional

                  Erstmals konnten Forscher in einer Studie zeigen, dass Tintenfische ihre Umwelt räumlich und mit Tiefenwirkung wahrnehmen. Der Weg zu dieser Erkenntnis war ungewöhnlich: Die Wissenschaftler schickten die Fische mit 3D-Brillen ins "Kino".