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Bedrohte Tiere - ausgerottet, verfolgt, verendet | BR24

Afrikanischer Waldelefant ist akut vom Aussterben bedroht
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In nur einer Generation sind 86 Prozent der Waldelefanten ausgerottet worden - nur noch ein Siebtel ist übrig. Daher wurden sie auf der Roten Liste in die oberste Kategorie hochgestuft. Und die Corona-Pandemie gefährdet die Tiere zusätzlich.

  • Heike Westram
  • Elefanten: Kluge Dickhäuter mit Familiensinn
Ungeahnte Artenvielfalt im Plastikmüll in der Tiefsee

    Plastikmüll gelangt erst ins Meer und dann bis in die Gräben der Tiefsee. Auch dort gefährdet er Organismen - führt aber auch zu einer ganz neuen Artenvielfalt. Das hat ein Forscherteam jetzt in einer Tiefe von mehr als 3.000 Metern festgestellt.

    WWF-Bilanz 2020: Gewinner und Verlierer im Tierreich
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    Intensive Landwirtschaft, Klimakrise, Überfischung, Wilderei - all das macht vielen Tierarten das (Über)Leben immer schwerer. Artenschutzprogramme wiederum helfen, Tiere vor dem Aussterben zu retten. Die Jahresbilanz der Umweltschutzorganisation WWF.

    Weltfaultiertag weist auf die Gefährdung der Faultiere hin
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    Für alle, die gerne chillen und einfach mal abhängen: Am 20. Oktober ist Weltfaultiertag! Der Tag ehrt den Meister des Abmattens, das Faultier. Das Faultier hat nicht nur ganz besondere Eigenschaften - es ist auch bedroht.

    Wo Milch und Eier locken, haben es männliche Jungtiere schwer
    Vom Aussterben bedroht: Wildkatzen zu sexy zum Überleben
    WWF-Studie: Tierbestände auf dem Tiefpunkt
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    Mehr als zwei Drittel der Tierwelt sind in den vergangenen 50 Jahren vernichtet worden. Betroffen sind nach einer WWF-Studie Säugetiere, Vögel, Fische, Amphibien und Reptilien. Ein Gegensteuern sei möglich, politisch aber schwer durchsetzbar.

    Mähroboter: Tödliche Gefahr für Igel-Nachwuchs
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    Mähroboter sind für Igel und andere Kleintiere im Garten sehr gefährlich. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern warnt davor, die Roboter nachts oder in der Dämmerung fahren zu lassen. Hinzu kommt: Gerade jetzt sind ganze Igel-Familien unterwegs.

    Feldhase, Rebhuhn und Fasan: Neue Lebensräume in der Oberpfalz
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    Wildtiere, Vögel und Insekten finden in unserer Kulturlandschaft immer weniger Lebensraum. Ein Grund: die intensive Landwirtschaft. In Lappersdorf geht man andere Wege.

    Keine Angst vor Schlangen in Deutschland

      An Schlangen scheiden sich die Geister. Für den einen sind sie faszinierende Geschöpfe, anderen jagen sie Angstschauer über den Rücken. Dabei sind die Tiere ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und in ihrem Bestand stark gefährdet.

      Insektensterben: Viele Schmetterlinge sind gefährdet

        Ob Tagfalter oder Widderchen - die bunte Vielfalt der Schmetterlinge ist vielerorts in Gefahr. Die zerbrechlichen Schönheiten sind vom Aussterben bedroht, denn Klimawandel und schwindender Lebensraum machen ihnen zu schaffen.

        Arberregion: Seltener "Gartenschläfer" auf Wildkamera entdeckt

          Rund um den Arber im Bayerischen Wald ist ein Gartenschläfer gesichtet worden. Der seltene Nager mit der auffälligen Gesichtszeichnung wurde von einer Wildkamera aufgenommen. Er galt in dieser Region schon als ausgestorben.

          Wölfe jetzt in ganz Bayern zuhause

            In immer mehr Regionen Bayerns werden regelmäßig Wölfe gesichtet. Viele Nutztierhalter sind deshalb verunsichert. Naturschützer und das Landesamt für Umwelt plädieren für ein "gutes Miteinander" von Mensch und Wolf.

            Elefanten-Massensterben im südafrikanischen Botswana
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            Im südafrikanischen Botswana sind hunderte Elefanten verendet. Der Grund für das Massensterben sei völlig unklar, teilten die Behörden mit. Zahlreiche lebende Tiere seien schwach oder orientierungslos - die Todesfälle sollen nun untersucht werden.

            Ursache für Meisensterben gefunden

              Das Rätsel um das Massensterben von Blaumeisen ist gelöst: Wissenschaftler haben das Bakterium gefunden, dass bei den Vögeln eine meist tödliche Lungenentzündung auslöst. Innerhalb von nur zwölf Tagen waren fast 14.000 Fälle gemeldet worden.

              Flamingos führen jahrelange Freundschaften
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              Flamingos führen enge Freundschaften über Jahre hinweg - mit einzelnen Tieren, als Pärchen, aber auch in Kleingruppen. Und sie merken sich, wen sie gar nicht leiden können.

              Unzureichender Naturschutz? Bayern drohen hohe Strafen der EU

                Deutschland kommt nach Ansicht der EU dem Erhalt von Schutzgebieten sowie wildlebenden Tieren und Pflanzen nicht ausreichend nach und verstößt damit gegen eine Richtlinie der Gemeinschaft. Auch Bayern drohen hohe Strafzahlungen.

                Klimawandel in der Arktis lässt Rentiere hungern
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                Die Rentier-Herden schrumpfen. Der Klimawandel macht den Tieren zu schaffen: Immer öfter fällt Regen statt Schnee auf den gefrorenen Boden und wird zu einer Eisschicht, die die Tiere von ihrem Futter trennt. Die Folge: Die Rentiere verhungern.

                Skorpione: Bedrohung und Schutz seit 450 Millionen Jahren
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                Ihr Gift ist gefürchtet, für den Menschen aber selten gefährlich. Ganz im Gegenteil: Ihm wird sogar eine heilende Wirkung zugesprochen. Bis nach Österreich hat es das Wüstentier verschlagen, in Deutschland existiert es nicht - aus gutem Grund.

                Letztes Sumatra-Nashorn in Malaysia gestorben

                  Das letzte weibliche Sumatra-Nashorn in Malaysia ist tot. Die Tierart ist damit dort ausgestorben. Letzte Hoffnung für die kleinste Nashornart der Welt ist jetzt ein internationales Rettungsprogramm. Es soll das Aussterben der Tiere verhindern.

                  Über 28.000 bedrohte Arten auf der Roten Liste
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                  Die Weltnaturschutzunion IUCN führt zahlreiche neue Arten auf ihrer Roten Liste. Über 28.000 Arten werden als bedroht eingestuft. Geigenrochen sind akut vom Aussterben bedroht. Auch für sieben Primatenarten ist die Bedrohung gestiegen.

                  Rote Liste: Bedrohte Pflanzen- und Tierarten
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                  Die Rote Liste bedrohter Tiere und Pflanzen wächst und wächst - und die Arten sterben schneller, als die Rote Liste aktualisiert werden kann. Tiere und Pflanzen sind in Not - wir zeigen, warum.

                  Rarität aus Bayern: Das bedrohte Augsburger Huhn
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                  Das Augsburger Huhn mit seinem ursprünglich schwarzen Federkleid ist erstmals um 1870 gezüchtet worden. Es ist die einzige, jemals in Bayern gezüchtete Hühnerrasse. Ein Grund mehr, das seltene Augsburger Huhn vor dem Aussterben zu bewahren.

                  UN-Bericht: Rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht
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                  Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten könnten einem UN-Bericht zufolge Aussterben. Viele drohten bereits "in den kommenden Jahrzehnten" zu verschwinden, heißt es im Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES zur weltweiten Artenvielfalt.

                  Insektensterben auch in Naturschutzgebieten

                    Bei Insekten nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab, sondern auch die Anzahl der Tiere. Und das gilt sogar für Naturschutzgebiete. Das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht heute neueste Erkenntnisse zum Insektensterben in Deutschland.

                    Mehr Arten in den Garten - gegen das Insektensterben
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                    Der Frühling traut sich zeitweise schon raus. Die Pflanzen stehen in den Startlöchern. Allerdings sind die Gartentrends alles andere als insekten- und vogelfreundlich. Dabei braucht es nicht viel, um wieder Leben in seinen Garten zu bringen.

                    Die Turteltauben sind gefährdet
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                    "Na, ihr Turteltäubchen!" Bei uns Menschen gibt es viele solcher Exemplare, doch in der Natur wird das Turteln seltener: In den letzten 25 Jahren hat der Bestand der Turteltauben um zwei Drittel abgenommen. Die Vögel gelten als stark gefährdet.

                    Klimawandel: Stirbt die Vogelwelt der Hochalpen aus?
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                    In den Alpen machen sich die Folgen des Klimawandels deutlich bemerkbar. Das bringt Vogelarten wie die Alpenschneehühner in arge Bedrängnis. Wird die Erderwärmung diese faszinierenden Relikte der letzten Eiszeit bei uns ausrotten?

                    Klimawandel: Neue Risiken für Zugvögel
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                    Seit Jahrtausenden machen sich Kraniche, Wildgänse und andere Zugvögel im Herbst auf ihren Weg gen Süden. Doch die Reise zu den Winterquartieren wird für Lang- und Kurzstreckenzieher durch Klimawandel und intensive Landwirtschaft immer schwieriger.

                    Auch Amphibien wie Salamander, Frösche und Lurche leuchten
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                    Nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Chamäleons, der Anglerfisch und Glühwürmchen leuchten unter kurzwelligem Licht, sondern auch Amphibien. Die sogenannte Biolumineszenz ist damit im Tierreich weiter verbreitet als bislang bekannt.

                    Lurche auf dem Weg zum Laichen
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                    Sobald es wärmer wird, marschieren die Kröten und Frösche los zu ihren Laichgewässern. Laut Bund Naturschutz unternehmen in Bayern jedoch immer weniger Amphibien diese Reise. Selbst Allerweltsarten werden seltener! So können Sie den Amphibien helfen.

                    Aggressive Pilzerkrankung Chytridiomykose dezimiert Amphibien
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                    Bei mehr als 500 Arten von Fröschen, Salamandern und Molchen sterben die Tiere reihenweise. 90 Amphibienarten sind sogar schon ausgestorben. Schuld daran ist der Chytridpilz, der weltweit die tödliche Krankheit Chytridiomykose auslöst.

                    Großaquarien - Tierquälerei oder Anreiz zum Artenschutz?

                      Großaquarien sind beliebte Ausflugsziele, Tierschützer halten sie für Tierquälerei. In Basel soll bis 2024 eines der europaweit größten Großaquarien, das Ozeanium, entstehen. Ein Referendum soll das verhindern. Am 19. Mai wird abgestimmt.

                      Immer weniger heimische Fischarten in bayerischen Gewässern
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                      Heimische Fischarten wie die Äsche oder der Hasel sind in Bayerns Gewässern immer seltener zu finden. Sie werden von invasiven Arten verdrängt und sind sogar vom Aussterben bedroht. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Langzeitstudie.

                      Warum so viele Tiere durch Plastikmüll im Meer sterben
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                      Zwanzig Kilogramm in einem Pottwal und sogar vierzig in einem Schnabelwal: Das sind nur zwei der Tiere, die in jüngster Zeit Plastikmüll zum Opfer gefallen sind. Viele Lebewesen verenden daran unbemerkt - und es werden wohl noch mehr werden.

                      Plastikschlucker: Mikroplastik in Mantarochen und Walhaien
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                      Mantarochen und Walhaie gehören zu den größten Tieren in den Weltmeeren. Bei der Nahrungsaufnahme strömen ihnen auch Unmengen von Plastikmüll in den Schlund. Besonders problematisch dabei sei das Mikroplastik, meinen Forscher.

                      Gefährdete Fischart: Die Nase ist Fisch des Jahres 2020

                        Die Nase, die ihren eigentümlichen Namen ihrer wulstigen Oberlippe zu verdanken hat, ist zum Fisch des Jahres 2020 gekürt worden. Sie ist in Deutschland in ihrem Bestand gefährdet und stellenweise sogar schon ganz verschwunden.

                        Tintenfische sehen dreidimensional

                          Erstmals konnten Forscher in einer Studie zeigen, dass Tintenfische ihre Umwelt räumlich und mit Tiefenwirkung wahrnehmen. Der Weg zu dieser Erkenntnis war ungewöhnlich: Die Wissenschaftler schickten die Fische mit 3D-Brillen ins "Kino".