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Zwischenbilanz zum Thema "Flächensparen" | BR24

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Wie weit ist Bayern beim Ziel des Flächensparens bisher gekommen? Heute zieht Wirtschaftsminister Aiwanger eine Zwischenbilanz. Dabei sind auch Abgeordnete, Verbände und Kammern.

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Zwischenbilanz zum Thema "Flächensparen"

Wie weit ist Bayern beim Ziel des Flächensparens bisher gekommen? Heute zieht Wirtschaftsminister Aiwanger eine Zwischenbilanz. Dabei sind auch Abgeordnete, Verbände und Kammern.

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Das bayerische Wirtschaftsministerium beschäftigt sich am Donnerstag wieder mit dem Thema Flächenfraß. Vom Ziel des Koalitionsvertrags, ein Richtwert von fünf Hektar Flächenverbrauch pro Tag, ist Bayern noch weit entfernt.

Zehn Hektar Flächenverbrauch pro Tag

Zehn Hektar täglich waren es vergangenes Jahr, hat das Statistische Landesamt ermittelt. Die Geschwindigkeit mit der Bayern zubetoniert wird, müsste also glatt halbiert werden. Mit einem unverbindlichen Richtwert, wie von der Koalition geplant, ist das nicht zu schaffen, kritisiert der Bund Naturschutz und fürchtet, dass Kommunen jetzt noch extra Gewerbegebiete ausweisen, bevor am Ende doch eine verbindliche Regelung kommt.

Die Initiative "Wege zu einem besseren Landesentwicklungsprogramm", getragen unter anderem von Architektenvertretungen und dem Landesverein für Heimatpflege, fordert eine verbindliche Regelung zum Flächensparen, die das Fünf-Hektar-Ziel auch konkret auf jede einzelne Gemeinde herunterbricht. Gleichzeitig soll trotzdem eine gewisse Flexibilität bei der Anwendung möglich sein.

Grüne: Neues Volksbegehren?

Die Grünen drohen weiter mit einer Neuauflage des gerichtlich gestoppten Volksbegehrens "Betonflut eindämmen". Zunächst wollen sie jedoch noch versuchen, ihre Vorstellungen auf parlamentarischem Wege durchzusetzen.