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Zwischenbilanz für Rückbau von Kernkraftwerk Grafenrheinfeld | BR24

© dpa Picture-Alliance Martina Raedlein

Zwischenbilanz für Rückbau von Kernkraftwerk Grafenrheinfeld

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    Zwischenbilanz für Rückbau von Kernkraftwerk Grafenrheinfeld

    Wie weit ist der Rückbau am Kernkraftwerk Grafenrheinfeld: Darüber will heute der einstige Betreiber PreussenElektra informieren. Im Rahmen eines Pressetermins wird der Rückbaufortschritt vorgestellt.

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    Der 380 Tonnen schwere Rotor im Generator ist bereits ausgebaut. Seit geraumer Zeit werden die Komponenten aus dem Kernkraftwerk von innen nach außen demontiert. Die letzten zuletzt genutzten Brennelemente, die im Nasslager abkühlen, sollen zwischen Februar und Mai in zehn Castoren verpackt und dann ins benachbarte Atommüll-Zwischenlager gebracht worden. Weithin sichtbar wird der Rückbau allerdings vermutlich auch in den nächsten zehn Jahren nicht sein. Denn die beiden 146 Meter hohen Kühltürme bleiben bis zuletzt stehen. Erst ganz zum Schluss werden sie abgerissen

    Zwischenlager bis 2046 genehmigt

    Insgesamt sollen 54 Castoren in dem Zwischenlager stehen. Ursprünglich wurde das Zwischenlager für 88 Castoren konzipiert. Bislang gibt es kein Endlager. Die Genehmigung für das Atommüllzwischenlager am KKW Grafenrheinfeld läuft bis 2046. Für den gesamten Rückbau des KKW Grafenrheinfeld geht das Unternehmen von einem Zeitraum zwischen zehn und 15 Jahren aus. Dass KKW Grafenrheinfeld war Ende Juni 2015 nach 33 Betriebsjahren abgeschaltet worden. 2035 soll vom gesamten Kernkraftwerk nicht mehr zu sehen sein. Laut Bernd Kaiser, dem Leiter des KKW Grafenrheinfeld, ist der Betreiber PreussenElektra im Zeitplan.

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