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Zwieseler Stadtratswahl muss nicht wiederholt werden | BR24

© BR/Renate Roßberger

Das Rathaus in Zwiesel

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    Zwieseler Stadtratswahl muss nicht wiederholt werden

    Die letzte Stadtratswahl in Zwiesel muss doch nicht wiederholt werden. Das hat das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Im Mai hatte es zunächst geheißen, dass die komplette Briefwahl eventuell wiederholt werden muss.

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    Weil einige Wahlzettel in den falschen Umschlägen steckten, hieß es im Mai zunächst, dass die komplette Briefwahl in Zwiesel eventuell im Herbst wiederholt werden muss. Das ist nun doch nicht der Fall, die letzte Stadtratswahl ist gültig. Das hat das Landratsamt Regen bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

    Wahlergebnis nicht verfälscht

    Die genaue Überprüfung der Kommunalwahl in Zwiesel hat ergeben, dass das Wahlgeheimnis nicht verletzt und auch das Wahlergebnis nicht verfälscht worden ist. Der Wählerwille sei also befolgt worden. Das hat unter anderem die getrennte Befragung aller Briefwahlvorsteher durch die Kommunalaufsicht ergeben.

    Stimmzettel in den falschen Umschlägen

    Die Kommunalaufsicht hatte die Wahlunterlagen und die Umstände in den vergangenen Wochen überprüft, außerdem Beteiligte befragt und Betroffene angehört. Im Mai war bekannt geworden, dass es bei der Briefwahl Fehler bei der Auszählung gegeben hatte. 25 Stimmzettel lagen in den falschen Umschlägen und waren, so die erste Einschätzung, als gültig gewertet worden, obwohl das Briefwahlgeheimnis verletzt war.

    Betroffen war nur die Stadtratswahl. Der Bürgermeister stand heuer in Zwiesel nicht zur Wahl.

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