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Zweithöchste Lawinenwarnstufe in bayerischen Alpen | BR24

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Straßensperrung wegen Lawinengefahr

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    Zweithöchste Lawinenwarnstufe in bayerischen Alpen

    In den bayerischen Alpen gilt nun die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Der starke Wind hat die Situation verschärft. In Teilen Österreichs wurde auf die höchste Warnstufe erhöht. Experten warnen vor zahlreichen Staublawinen und Schneebrettern.

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    Wegen des starken Schneefalls gilt in den bayerischen Alpen jetzt die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Die Behörden warnten vor einer großen Gefahr von Abgängen. Der massenhafte Neuschnee werde durch den starken Wind verfrachtet und habe keine Bindung zur alten Schneedecke, erklärte die Lawinenwarnzentrale in München. Skifahrer könnten an nicht präparierten Hängen sehr leicht Schneebretter auslösen. Auch in den kommenden Tagen bleibe die Lawinengefahr hoch.

    Lawine in Marktschellenberg abgegangen

    Im Berchtesgadener Land ist eine Lawine abgegangen und hat eine Straße in Marktschellenberg teilweise verschüttet. Rettungskräfte suchten am Mittwoch nach möglichen Verschütteten, wie die Polizei mitteilte. Zunächst war unklar, ob Fahrzeuge oder Menschen von dem Abgang betroffen waren.

    Höchste Lawinenwarnstufe in Teilen Österreichs

    Das österreichische Bundesland Salzburg hat auf die erneuten Schneefälle reagiert und die Lawinenwarnstufe erhöht. Nun gilt in weiten Teilen des Landes die höchste Warnstufe, wie der Lawinenwarndienst des Landes mitteilte. Dem nächtlichen Sturm folgte demnach viel Neuschnee. Bis Mittwochabend werden laut Lawinenwarndienst rund 60 bis 80 Zentimeter Schnee in den Nordalpen, der Osterhorngruppe und in den Hohen Tauern dazukommen.

    Gefahr von Staublawinen und Schneebrettern

    Die Experten warnen vor zahlreichen Locker- und Staublawinen sowie Schneebrettern. In den Nordalpen sei ab 2.200 Meter Seehöhe mitunter mit einzelnen, extrem großen Abgängen zu rechnen. Von Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten wird dringend abgeraten.

    Große Lawinen bereits abgegangen

    Am Hochkönig seien am Morgen bereits große Lawinen der Stufe vier abgegangen, sagte der stellvertretender Leiter der Lawinenzentrale Salzburg, Michael Butschek, der Deutschen Presse-Agentur. Für eine genaue Lagebeurteilung zu abgegangenen Lawinen seien weitere Erkundungsflüge nötig. "Die Wolken stehen im Moment zu tief, um in die Anbruchgebiete fliegen zu können."

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    • BR24 Redaktion
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