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Zweiter Versuch: Mordprozess gegen Zahnärztin beginnt | BR24

© BR/Julia Müller

Das Regensburger Gerichtsgebäude

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    Zweiter Versuch: Mordprozess gegen Zahnärztin beginnt

    Nachdem sich ein Corona-Verdacht nicht bestätigt hat, soll heute der Prozess um den Tod eines Mannes aus Laberweinting beginnen. Die Staatsanwaltschaft vermutet Habgier der Ehefrau als Motiv.

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    Am Landgericht Regensburg soll am Vormittag der am Montag wegen eines Corona-Verdachts verschobene Prozess um den Tod eines 69 Jahre alten Mannes starten. Das hat der Sprecher des Gerichts, Thomas Polnik, dem BR Studio/Niederbayern bestätigt. Demnach fielen die Corona-Tests bei drei Mitgefangenen der 61 Jahre alten Angeklagten negativ aus.

    Testergebnis ließ auf sich warten

    Die drei Frauen waren am Sonntag wegen Fiebers auf eine Corona-Infektion hin getestet worden. Das Ergebnis der Tests sollte schon am Montag vorliegen, kam aber erst gestern Abend.

    Nackte Leiche im Wald

    Die Staatsanwaltschaft wirft der angeklagten Zahnärztin vor, aus Habgier ihren Ehemann getötet zu haben. Die Annahme: Im Fall einer Scheidung hätte sie finanzielle Verpflichtungen gehabt.

    Der Ehemann war im November 2018 nackt und ohne Zähne in einem Wald im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gefunden worden. Die Identität konnte nur anhand der Seriennummer seines künstlichen Hüftgelenks ermittelt werden. Das Paar lebte in einem Anwesen in Laberweinting (Lkr. Straubing-Bogen).