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Zweiter Prozess gegen Wolbergs endet im Januar 2020 | BR24

© BR/Michael Buchner

Das Landgericht Regensburg hat die Termine für den zweiten Prozess gegen den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs mitgeteilt. Demnach endet dieser Ende Januar 2020.

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Zweiter Prozess gegen Wolbergs endet im Januar 2020

Das Landgericht Regensburg hat die Termine für den zweiten Prozess gegen den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs mitgeteilt. Demnach endet dieser Ende Januar 2020. Zum Prozess sind 20 Zeugen geladen.

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Das Urteil im zweiten Prozess zur Regensburger Korruptionsaffäre gegen den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs fällt voraussichtlich Ende Januar. Das hat das Landgericht Regensburg am Donnerstag mitgeteilt.

Demnach beginnt der Prozess am 1. Oktober und dauert bis zum 28. Januar 2020 . Insgesamt sind 20 Verhandlungstage angesetzt.

Mitangeklagte im zweiten Prozess

In dem zweiten Prozess werden alle noch ausstehenden Vorwürfe gegen Wolbergs zusammen verhandelt. Wie das Landgericht mitteilt, sind zwei Unternehmer aus der Regensburger Immobilienbranche und ein ehemaliger Geschäftsführer eines Immobilienkonzerns aus Mittelfranken mitangeklagt. 20 Zeugen seien geladen.

Vom Verlauf der Beweisaufnahme hänge letztlich auch ab, ob zum 28. Januar ein Urteil ergehen kann oder ob weitere Fortsetzungstermine anberaumt werden müssen, so das Landgericht in der Mitteilung.

Der erste Prozess

Im ersten Prozess ging es um Wahlkampfspenden des Immobilienunternehmers Volker Tretzel und mögliche Gegenleistungen. Der suspendierte OB Joachim Wolbergs wurde wegen zwei Fällen der Vorteilsannahme schuldig gesprochen, das Gericht verhängte jedoch keine Strafe. Volker Tretzel bekam zehn Monate Haft auf Bewährung wegen Vorteilsgewährung und Parteiengesetzverstößen. Er muss zudem 500.000 Euro Geldauflage zahlen.

Wolbergs geht gegen Suspendierung vor

Derweil wehrt sich Wolbergs weiter gegen seine Suspendierung. Über seinen Anwalt reichte er bereits am 23. Juli beim Verwaltungsgericht Regensburg einen Antrag auf Aussetzung ein, wie die "Mittelbayerische Zeitung" erfuhr. Laut Gericht hat nun erst einmal die Landesanwaltschaft Gelegenheit, Stellung zu nehmen.