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Zwei Oberfränkinnen im neuen Europaparlament | BR24

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Europawahl (Symbolbild)

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    Zwei Oberfränkinnen im neuen Europaparlament

    Oberfranken ist im neugewählten Europaparlament mit zwei Politikerinnen vertreten. Monika Hohlmeier geht zum dritten Mal für die CSU nach Straßburg. Sylvia Limmer aus Presseck ist die erste Frau, die für die AfD ins Europaparlament einzieht.

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    Die 53-jährige Sylvia Limmer ist promovierte Biologin und Tierärztin und kommt aus Presseck im Landkreis Kulmbach. Im Wahlkampf hatte sie angekündigt, sie wolle sich im EU-Parlament um die Themen Klimapolitik und Umwelt- und Tierschutz kümmern. Die AfD bezweifelt bekanntlich den Klimawandel und seine Gefahren.

    Dritte Amtszeit für Hohlmeier

    Bereits zum dritten Mal zieht für die CSU Monika Hohlmeier aus Bad Staffelstein ins EU-Parlament ein. Die Tochter von Franz-Josef Strauß will auch künftig im Haushaltsausschuss des Parlaments mitarbeiten, sagte sie dem BR. Hohlmeier zeigte sich erfreut über das erneuerte Mandat für Straßburg. Dass sie den Sprung nach Straßburg geschafft hat, sei aber "kein Auftrag sich auzuruhen", betonte sie. Zunächst gehe es aber darum, CSU-Spitzenkandidat Manfred Weber zu unterstützen. Damit dieser EU-Kommissionspräsident wird.

    Bürgerentscheide in Oberfranken

    Parallel zur Europawahl stimmten die Wähler in Oberfranken auch über mehrere Bürgerentscheide ab. In Himmelkron im Landkreis Kulmbach können die Planungen für ein umstrittenes weiteres Gewerbegebiet weitergehen. Mit 51 Prozent hatten sich die Bürger sehr knapp für das Gewerbegebiet ausgesprochen. Mit nur einer Stimme Unterschied scheiterten in Prebitz im Landkreis Bayreuth heute die Befürworter eines Geh- und Radwegs zwischen Funkendorf und Bieberswöhr. Die Verwaltungsgemeinschaft Dormitz im Landkreis Forchheim wird weiter von einem ehrenamtlichen Bürgermeister geführt. Die Bürger stimmten bei einem Entscheid gegen die Einführung eines berufsmäßigen Bürgermeisters.