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Zwei Männer sterben bei Badeunfall am Königssee | BR24

© BR/Hans Häuser

Zwei 21-jährige Männer aus Sachsen sind bei einem Badeausflug am Königssee ums Leben gekommen. Sie waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei in einer Gumpe des Königsbachfalles baden gegangen und wohl nicht mehr herausgekommen.

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Zwei Männer sterben bei Badeunfall am Königssee

Zwei 21-jährige Männer aus Sachsen sind bei einem Badeausflug am Königssee ums Leben gekommen. Die beiden konnten am Abend nur noch tot aus einem Becken am Königsbachfall geborgen werden.

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Bei einem Badeausflug sind am Dienstagabend zwei 21-jährige Männer aus Sachsen im Königsbachfall oberhalb des Königssees ertrunken. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten sich die beiden ausgezogen und waren in einem Naturbecken, einer sogenannten Gumpe, baden gegangen.

Möglicherweise Schmelzwasser unterschätzt

Der Bach führt derzeit sehr viel Schmelzwasser. Dessen Kraft unterschätzten die beiden Männer möglicherweise. Es gelang ihnen jedenfalls laut Polizei nicht mehr, die stark durchspülte Gumpe zu verlassen. Ein Augenzeuge alarmierte deshalb kurz nach 18 Uhr die Rettungskräfte.

Einsatz unter erschwerten Bedingungen

Bergwacht, Wasserretter, Feuerwehr und Polizei leisteten nach eigenen Angaben einen aufwendigen, aber letztlich erfolglosen Einsatz: Sie konnten lediglich die leblosen Körper aus dem Wasser bergen. Die Kriminalpolizei Rosenheim versucht nun, weitere Details des Unfalles aufzuklären.

Warnschilder und Gefahrenhinweise beachten!

Vom Königsbachfall aus bietet sich eine spektakuläre Sicht auf den Königssee. Daher hat sich die Gegend in letzter Zeit zu einem touristischen Hotspot entwickelt. Viele Urlauber strömen dorthin, um Fotos zu schießen und diese dann in sozialen Netzwerken wie Instagram zu veröffentlichen. Rettungsdienste und Nationalparkverwaltung warnen immer wieder davor, die alpinen Gefahren in dem Gebiet zu unterschätzen. Warnschilder und Gefahrenhinweise der Ranger des Nationalparks werden trotzdem regelmäßig ignoriert.