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Zwei Jahre auf Bewährung: Schleuser in Regensburg verurteilt | BR24

© BR/Julia Müller

Gegen zwei Schleuser ist am Dienstag am Amtsgericht Regensburg das Urteil gefallen.

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    Zwei Jahre auf Bewährung: Schleuser in Regensburg verurteilt

    Weil sie als Teil einer Schleuserbande 20 Migranten illegal nach Deutschland gebracht haben, sind zwei Männer am Amtsgericht Regensburg zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Geschleusten kamen aus Bangladesch, dem Iran und Irak.

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    Von
    • Corinna Ballweg
    • BR24 Redaktion

    Zwei Schleuser sind am Dienstagnachmittag am Amtsgericht Regensburg zu jeweils zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das teilte ein Sprecher des Gerichts mit. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden 28 Jahre alten Männer gemeinsam mit weiteren Schleusern die illegale Einreise von insgesamt 20 Migranten nach Deutschland organisiert und durchgeführt hatten. Dabei handelte es sich um Menschen aus Bangladesch, dem Iran und dem Irak.

    Migranten auf Lkw-Ladefläche geschleust

    Konkret geht es um zwei Transporte aus dem Jahr 2019, an dem die beiden Angeklagten beteiligt waren. Dabei wurden die Menschen auf einer Lkw-Ladefläche über Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien Richtung Deutschland gebracht. Die Polizei griff die Migranten in einem Fall in Ebermannsdorf im Landkreis Amberg-Sulzbach auf und im anderen Fall nahe Waldmünchen im Kreis Cham sowie in Schwandorf.

    Die geschleusten Personen mussten vorab mehrere tausend Euro an die Bande zahlen. Das Urteil wegen gewerbs- und bandenmäßigen Schleusens ist rechtskräftig.

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