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Zwei Frauen in vermeintlichen Taxis sexuell bedrängt | BR24

© dpa/Rene Ruprecht

Symbolbild: Taxi

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    Zwei Frauen in vermeintlichen Taxis sexuell bedrängt

    In München sind zwei Frauen bei vermeintlichen Taxifahrten Opfer von sexuellen Übergriffen geworden. Der Taxiverband München warnt vor Fake-Taxis.

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    Zwei Frauen in München sind bei vermeintlichen Fahrdiensten offenbar Opfer von sexuellen Übergriffen geworden.

    Fahrer begrapschen Frauen

    Wie die Polizei heute berichtet, hielt Samstagfrüh kurz vor vier Uhr ein beigefarbenes Fahrzeug neben einer 22-Jährigen, von dem sie annahm, es sei ein Taxi. Sie stieg ein, um sich nach Hause fahren zu lassen. Der Fahrer wurde jedoch zudringlich, verriegelte die Türen und berührte die Frau mehrmals über der Kleidung an der Brust und im Intimbereich. Die Frau setzte sich zur Wehr, am Fahrtziel bezahlte sie den verlangten Preis und verständigte kurz darauf die Polizei.

    Einen Tag später, am Sonntag gegen fünf Uhr früh, bestellte eine 17-Jährige eine Fahrgelegenheit über eine Smartphone-App. Ein dunkles Auto hielt an, der Fahrer erklärte, er arbeite für das Unternehmen. Er sei zwar nicht bestellt worden, würde die Fahrt aber übernehmen. Kurz darauf hielt der Fahrer an und betatschte die junge Frau, auch unter der Kleidung. Als die junge Frau in Tränen ausbrach, soll der Fahrer von ihr abgelassen und sie nach Hause gebracht haben. Mehrere Stunden später verständigte sie die Polizei.

    Polizei prüft möglichen Zusammenhang

    In beiden Fällen seien die Täter um die 40 Jahre alt gewesen und hätten deutsch mit ausländischem Akzent gesprochen. Die Polizei geht derzeit von zwei verschiedenen Tätern aus, ein möglicher Zusammenhang wird aber geprüft.

    Florian Bachmann, geschäftsführender Vorstand vom Taxiverband München, warnt vor Fake-Taxis. "Während des Oktoberfestes haben wir das oft beobachtet, dass alle möglichen Fahrzeuge halten und sagten, sie seien ein Taxi. Aber es nicht sind." Kunden seien nicht versichert und man könne auch nicht sicherstellen, dass nicht andere Dinge passierten.