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Am Branderschrofen im Allgäu ist eine 49-Jährige am Sonntag tödlich verunglückt.

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    Zwei Bergsteiger im Allgäu tödlich verunglückt

    Am Wochenende sind beim Wandern im Ostallgäu zwei Menschen tödlich verunglückt: Ein Mann wurde leblos nahe dem Gipfel des Pilgerschrofens gefunden. Nur wenige Kilometer entfernt stürzte am Sonntagnachmittag eine 49-Jährige nahe Schwangau ab.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Das milde Herbstwetter hat am Wochenende offenbar zahlreiche Wanderer in die Berge gelockt. Doch zwei Menschen verunglückten tödlich in den Allgäuer Alpen.

    Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde am Sonntagmorgen zunächst ein Mann leblos nahe dem Gipfel des Pilgerschrofens bei Füssen gefunden. Er war dort rund 180 Meter in die Tiefe gestürzt und dabei tödlich verletzt worden.

    Unklar blieb nach Angaben der Polizei jedoch zunächst, wann genau der 43-Jährige verunglückt war. Offenbar wollte er allein vom österreichischen Pflach aus über den Pilgerschrofen in Richtung Zwölf-Apostel-Grat wandern.

    Frau konnte erst am Montag geborgen werden

    Nur wenige Kilometer entfernt stürzte am Sonntagnachmittag eine 49-Jährige beim Wandern ab und starb. Die Frau war Polizeiangaben zufolge am Branderschrofen nahe Schwangau unterwegs gewesen. Die Bergung der Frau gelang den Rettungskräften erst am Montag, weil dies am Sonntagabend in der Dunkelheit zu gefährlich gewesen wäre.

    Laut Polizei musste die Bergwacht darüberhinaus am Sonntag zu zwei weiteren Einsätzen ausrücken. Der Andrang in den Allgäuer Alpen sei am Wochenende groß gewesen. Man führe dies auf das gute Wetter und die Corona-Beschränkungen zurück, so ein Sprecher.

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