Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Zum Schulstart eine "Fairtrade-Schultüte" | BR24

© BR/Peter Allgaier

Am Dienstag beginnt für viele Kinder die Schule. Der erste Tag ist meist ganz schön aufregend für die ABC-Schützen. Eltern und Verwandte versüßen ihn traditionell mit einer Schultüte. Was viele nicht wissen, sie können dabei jedes Menge Gutes tun.

4
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Zum Schulstart eine "Fairtrade-Schultüte"

Ihre bunte Schultüte soll den ABC-Schützen den Schulstart versüßen. Drin sind meist Bonbons und Buntstifte, Knetmasse und andere Kleinigkeiten. Mit einer "Fairtrade-Schultüte" tut man dabei auch Familien in Entwicklungsländern etwas Gutes.

4
Per Mail sharen
Teilen

Am Dienstag beginnt für viele Kinder die Schule - und die Erstklässler freuen sich auf eine bunt gefüllte Schultüte mit Süßigkeiten und allerlei nützlichen Kleinigkeiten. Dass Eltern beim Füllen der Tüte aber auch der Umwelt und Familien in Entwicklungsländern etwas Gutes tun können, ist das Ziel einer Initiative von mehr als 30 Weltläden in Schwaben und Oberbayern.

Faire Schultüte gegen Kinderarbeit

Schokolade und Fruchtgummis – aber auch Radiergummis, Malblöcke, Bleistifte oder kleine Geldbeutel aus fairem Handel: Alles, was in eine Schultüte so reingehört, bieten die teilnehmenden Weltläden zum Schulanfang an eigenen Stationen an. Das Ziel der fairen Schultüte: Familien in Entwicklungsländern sollen an ihren verkauften Produkten so gut verdienen, dass Kinderarbeit nicht mehr notwendig ist.

32 Läden machen mit

Ursprünglich stammt die Idee der Fairtrade-Schultüte aus dem Weltladen in Mindelheim. Das Weltladen-Netzwerk Iller-Lech hat sie übernommen, mit insgesamt 32 Geschäften von Füssen über Landsberg bis nach Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm.