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Zum Schulbeginn: Niederbayern setzt auf Verstärkerbusse | BR24

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Zum Schulbeginn in Corona-Zeiten sind in vielen Landkreisen in Niederbayern sogenannte Verstärkerbusse im Einsatz. Je nach Auslastung fahren mehrere Busse auf der gleichen Linie. Die Schüler sollen so besser den Mindestabstand einhalten können.

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Zum Schulbeginn: Niederbayern setzt auf Verstärkerbusse

Zum Schulbeginn setzen viele Landkreise in Niederbayern auf Verstärkerbusse. Mehrere Busse fahren dabei auf der gleichen Linie oder wiederholen ihre Touren - Schüler sollen so mit genügend Abstand im Bus zur Schule kommen.

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Zum Schulbeginn in Corona-Zeiten sind in vielen Landkreisen in Niederbayern sogenannte Verstärkerbusse im Einsatz. Je nach Auslastung fahren mehrere Busse auf der gleichen Linie. Die Schüler sollen so besser den Mindestabstand einhalten können. Das soll den Infektionsschutz verbessern. Ein Zwischenfazit fällt in Niederbayern größtenteils positiv aus, mancherorts wird noch eilig nachjustiert. Viele Landkreise sind noch vorsichtig, bereits nach den ersten Schultagen Bilanz zu ziehen.

Reisebusse im Landkreis Landshut eingesetzt

Der Landkreis Landshut hat zum Schulbeginn kurzfristig Reisebusse eingeplant, um die Schüler zu befördern. Busfahrer seien extra zu diesem Zweck eingesprungen, sagte Carina Weinzierl, Sprecherin des Landratsamts, auf BR-Nachfrage. Grundsätzlich seien die Verstärkerbusse im Landkreis gut angenommen worden. An einzelnen Linien gebe es aber Bedarf für Nachbesserungen: "Wir stehen jetzt auch in Kontakt mit den Busunternehmern und fragen nach, ob und wo noch nachjustiert werden kann", so Weinzierl. Für ein Fazit ist es laut Weinzierl aber noch zu früh: "Viele Kinder werden am ersten Tag von den Eltern zum ersten Schultag begleitet, vor allem die Erstklässler. Das kann noch nicht die langfristige Tendenz wiederspiegeln nach dem ersten Schultag", so die Sprecherin.

Rottal-Inn: Evaluierung Ende September

Ähnlich will auch der Landkreis Rottal-Inn vorgehen: Hier soll Ende September eine Evaluierung stattfinden und nachjustiert werden, sagte ein Sprecher des Landratsamts zum BR. Unterdessen setzt der Landkreis auf Entzerrung im Schulbusverkehr, vor allem morgens. Auf stark ausgelasteten Strecken werden Verstärkerbusse eingesetzt, vielerorts greift der Landkreis aber auf sogenannte "Nachläufer"-Busse zurück. Dabei fährt ein Bus nach seiner Tour noch einmal einen Teil der Linie ab oder übernimmt einen Teil einer anderen Linie. Ein Nachteil: In vielen Fällen schaffen es die Schüler dann nicht mehr rechtzeitig zu Unterrichtsbeginn in die Schule.

Landkreis Regen setzt auf Erfahrung

Im Landkreis Regen ist der Einsatz von Verstärkerbussen keine Neuigkeit: Bereits im letzten Schuljahr wurden die Buslinien zum Infektionsschutz der Schüler in Corona-Zeiten aufgestockt. "Auf diese Erfahrung haben wir gebaut. Das hat letztes Schuljahr schon gut geklappt", so ein Sprecher.

Nachbesserung im Landkreis Dingolfing-Landau

Mancherorts gibt es auch akut Verbesserungsbedarf: Auf einer Linie von Reisbach nach Dingolfing war zum Schulbeginn lediglich ein Bus unterwegs. Das sei zu wenig, hieß es vom Landratsamt. Auch auf dieser Linie soll deshalb künftig ein Verstärkerbus fahren.

Insgesamt sind im Landkreis Dingolfing-Landau auf 14 Linien Verstärkerbusse eingesetzt. Alternativ fahren die bestehenden Linienbusse zusätzliche Runden. Mitarbeiter des Landratsamts prüfen an den ersten Schultagen an vielen Bushaltestellen im Landkreis, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. "Wir ziehen alle Register", sagte Landratsamt-Sprecherin Bettina Huber.

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