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Zukunft des Forggensees: Ortstermin mit Umweltminister Huber

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Zukunft des Forggensees: Ortstermin mit Umweltminister Huber

Wie soll es in Zukunft weitergehen mit dem Forggensee, dem flächenmäßig größten Stausee Deutschlands? Das ist das Thema eines Ortstermins, zu dem Umweltminister Marcel Huber heute ins Ostallgäu kommt. Von Rupert Waldmüller

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Landrätin Maria Rita Zinnecker fordert einen Masterplan für den fünftgrößten See Bayerns und will mit den Anrainergemeinden die drängendsten Probleme besprechen. Bis wann kann der See trotz Dammsanierung wieder aufgestaut werden? Wer kommt für die Einbußen im Tourismus durch den leeren See auf? Könnte man darauf verzichten, den See im Winter wie bisher immer ganz abzulassen? Und: Wie kann man das Problem der zunehmenden Verlandung des Sees in den Griff bekommen? Das sind die Fragen, die Vertreter der Anrainergemeinden und die Landrätin mit Umweltminister Marcel Huber, dem Kraftwerksbetreiber Uniper und dem Wasserwirtschaftsamt besprechen wollen.

Freistaat in der Pflicht?

Als Eigentümer des Sees sieht die Landrätin auch den Freistaat in der Pflicht. Wegen der laufenden Sanierung des mehr als 60 Jahre alten Staudamms bei Roßhaupten ist der See zur Zeit komplett leer. Der Forggensee-Schifffahrt und zahlreichen touristischen Betrieben drohen starke Einbußen. Weiteres gravierendes Problem: die zunehmende Verlandung. Der Lech als Gebirgsfluss bringt viel Kies mit, der in dem Stausee nicht weiter abfließen kann. Die Folge: An der Schwangauer Seite wird der See immer flacher und droht zu verlanden. Seit Jahren fordern die Gemeinden, dass der Freistaat als Eigentümer des Sees sich dieses Problems annehmen soll. Bisher ohne Erfolg.