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Zugwaggon sicher durch Rosenheim transportiert | BR24

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Ein Nahverkehrswaggon ist in der Nacht auf Freitag vom Bahnhof Rosenheim zum THW-Übungsgelände transportiert worden.

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Zugwaggon sicher durch Rosenheim transportiert

Gute drei Stunden hat es gedauert, bis der Doppelstock-Eisenbahnwaggon den Weg vom Bahnhof bis zum THW-Übungsgelände in Rosenheim zurückgelegt hat. Der Schwertransport verlief ohne Komplikationen, alle Beteiligten waren zufrieden.

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Um kurz nach Mitternacht erreichte der Waggon das Gelände des THW in Rosenheim. Mit seinen knapp 28 Metern Länge, fast fünf Metern Höhe und 48 Tonnen Gewicht durfte der doppelstöckige Nahverkehrs-Eisenbahnwaggon teilweise nur mit fünf Kilometern pro Stunde durch die Stadt transportiert werden.

Mit fünf km/h durch Rosenheim

Für die Strecke, für die ein Autofahrer normalerweise fünf Minuten braucht, hat der Schwertransporter drei Stunden benötigt.

Für die letzte Kurve, kurz vor dem THW-Gelände, musste der Zugwaggon sogar noch extra auf einen kürzeren Transporter umgehoben werden - damit dieser nicht in der Beugung stecken bleibt.

"Das war ein ziemlicher Aufwand. Das Vermessen, zu schauen, wie man um welche Kurve kommt. Dann musste eine Reihe von Anträgen gestellt werden, wir hatten acht Wochen Vorlaufzeit. " Stefan Huber, Einsatzleiter.

Waggon wird für Übungszwecke eingesetzt

Der Schwertransport verlief gut, alle Beteiligten zeigten sich zufrieden. Am Ziel wurde der Waggon auf die Bahnübungsstrecke auf dem THW-Gelände aufgegleist. Ab sofort können dort Einsätze rund um den Zugverkehr, wie beispielsweise Evakuierungen, geprobt werden.

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In der Nacht auf Freitag (14.06) ist ein knapp 100 Tonnen schwerer Waggon vom Bahnhof Rosenheim bis zum Übungsgelände des THW gebracht worden.

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Der Doppelstock-Nahverkehrswaggon soll dem THW Rosenheim künftig als Übungswaggon dienen.

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Der reguläre Verkehr auf der Strecke wurde für einige Stunden teilweise lahmgelegt.

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Wegen der Größe und des Gewichts ( 4,65 m hoch, 28 m lang, 48 t schwer) mussten mehrere Straßenabschnitte gesperrt und Ampeln abmontiert werden.

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Der Schwertransport war auf der Straße größtenteils mit fünf km/h unterwegs, weshalb die Überfahrt rund drei Stunden gedauert hat.