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Zugunglück von Bad Aibling: Opfer kämpfen um Entschädigung | BR24

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Nach dem Zugunglück von Bad Aibling kämpft der Bad Aiblinger Anwalt Friedrich Schweikert nach wie vor um Schadensersatzzahlungen und um eine Entschuldigung von der Deutschen Bahn. Schweikert vertritt über 20 Mandanten.

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Zugunglück von Bad Aibling: Opfer kämpfen um Entschädigung

Zweieinhalb Jahre nach dem Zugunglück von Bad Aibling kämpft der Opferanwalt Friedrich Schweikert weiter um Schadensersatz. Gestern ist der Abschlussbericht vorgelegt worden – von der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung.

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Nach wie vor sieht der Bad Aiblinger Anwalt Schweikert Nachlässigkeiten bei der Deutschen Bahn. Diese seien auch aus dem Abschlussbericht herauszulesen – etwa, dass der Stellwerktisch im Büro des Fahrdienstleiters zu wenig ausgeleuchtet gewesen sei.

Entschuldigung von der Bahn gefordert

Der Anwalt bemüht sich nach wie vor außergerichtlich um Schadensersatzzahlungen und um eine Entschuldigung von der Deutschen Bahn. Er vertritt mehr als 20 Mandanten. Die Bayerische Oberlandbahn habe ihr Angebot zuletzt erhöht. Die BOB würde ihre Zahlungen letztendlich von der Deutschen Bahn zurückbekommen. "Von ihr fordern wir eine Nachbesserung und eine Entschuldigung", so der Anwalt gegenüber dem BR.

Anwalt: Neues Gesetz lässt Hinterbliebene auf mehr Geld hoffen

Die Forderungen würden sich an einem neuen Gesetz orientieren, das erst nach dem Bad Aiblinger Zugunglück in Kraft getreten ist. Hier steht Hinterbliebenen im Einzelfall eine Entschädigung von 10.000 Euro zu. Zudem müssten die Hinterbliebenen nicht mehr wie früher nachweisen, dass seelisches Leid besteht.

Allerdings wird diese Entschädigung verrechnet, erklärt Schweikert, und zwar mit den 21.000 Euro Sofortzahlung, die direkt nach einem Zugunglück an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird. Nicht alle seine Mandanten würden davon profitieren – Familien mit Kindern aber durchaus.