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Zugunfall durch Betonmast auf Gleisen - Absicht oder Unfall? | BR24

© picture-alliance/dpa

Auf einem Gleis wie diesem lag ein Betonmast. (Symbolbild)

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    Zugunfall durch Betonmast auf Gleisen - Absicht oder Unfall?

    Ein Betonmast auf den Gleisen hat am Morgen einen Zugunfall und stundenlange Sperrungen zwischen Regensburg und Schwandorf verursacht. Jetzt ermittelt die Polizei, ob der Mast absichtlich auf die Gleise gelegt wurde.

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    Eine Triebfahrzeugführerin eines Alex-Zugs, der von Regensburg in Richtung Schwandorf unterwegs war, bemerkte am Sonntagmorgen gegen 6.40 Uhr einen Schlag und hielt den Zug an. Es stellte sich heraus, dass die Lok einen Betonmasten, der auf den Gleisen lag, überfahren hatte.

    Lok beschädigt

    Dadurch wurde die Lokomotive beschädigt, ein Betonteil durchschlug den Gleisräumer der Lok. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Gleise wurden beidseitig für über vier Stunden gesperrt, es gab Schienenersatzverkehr. Bei dem Masten handelt es sich nach Angaben der Bundespolizei um einen drei Meter langen Signalmasten der Deutschen Bahn.

    Betonmast auf Gleise gelegt?

    Wie der Betonmast auf die Gleise gelangt ist, ist noch unbekannt. Zwar könnte er durch Windböen der vergangenen Nacht auf die Gleise gestürzt sein, so die Polizei. Allerdings befindet sich neben der Unfallstelle ein Radweg, von dem aus der Gleisbereich frei zugänglich ist. Die Vermutung liegt daher nahe, dass die Betonsäule absichtlich auf die Gleise gelegt wurde, teilte ein Sprecher der Bundespolizei auf BR-Anfrage mit. Dies sei ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr.

    In der Vergangenheit gab es in dem Bereich bereits weitere ähnliche Vorfälle. Laut dem Polizeisprecher wurden zum Beispiel Einkaufswagen und Schilder auf die Gleise gelegt. Nun ermittelt die Polizei.