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Zugspitze: Bergsteiger in den Tod gestürzt | BR24

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Ein 50-jähriger Mann ist am Zugspitzgipfel in den Tod gestürzt. Das Drama spielte sich in unmittelbarer Nähe zur Gletscher-Seilbahn ab. Entsprechend viele Bahngäste wurden Augenzeugen der Bergungsaktion.

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Zugspitze: Bergsteiger in den Tod gestürzt

Ein 50-jähriger Mann ist am Zugspitzgipfel in den Tod gestürzt. Das Drama spielte sich in unmittelbarer Nähe zur Gletscher-Seilbahn ab. Entsprechend viele Bahngäste wurden Augenzeugen der Bergungsaktion.

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Es hätte ein schöner Ausflug werden sollen und endete in einer Tragödie: Ein Mann aus den Niederlanden war am Dienstag mit seinem Schwager vom Münchner Haus aus auf einem Steig in Richtung Zugspitzplatt unterwegs. Auf einem Altschneefeld verlor der 50-Jährige laut Polizei den Halt, rutschte ab und stürzte vor den Augen seines Begleiters 150 Meter in die Tiefe. Die alarmierten Bergretter konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Schwierige Bergung

Die Bergung gestaltete sich wegen des unwegsamen Geländes und der Wetterlage äußert schwierig. Erst am Mittwoch gegen Mittag gelang es Einsatzkräften der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen und der Alpinen Einsatzgruppe, den Toten zu bergen.

Anstatt mit einem Hubschrauber mussten Helfer der Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei den Leichnam Richtung Zugspitzplatt abseilen. Ein Polizeisprecher spricht von einem tragischen Unfall - der Mann war für die Bergtour adäquat ausgerüstet.

Betrieb der Gletscher-Seilbahn nicht eingeschränkt

Der Betrieb der Bahn wurde nicht unterbrochen, so eine Sprecherin der Zugspitzbahn. Das Stück zwischen Zugspitzplatt und Gipfel sei gerade bei den derzeitigen Bedingungen sehr anspruchsvoll. Deshalb konnte auch der Betrieb der Gletscherbahn nicht eingestellt werden. Gerade bei den jetzigen Bedingungen seien sehr viele Bergsteiger und auch andere Gäste auf diese Verbindungsbahn angewiesen.