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Unbeschrankter Bahnübergang.
© pa/dpa
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Unbeschrankter Bahnübergang.

Nach dem tödlichen Unfall an dem unbeschrankten Bahnübergang bei Pfronten ist immer noch unklar, warum der Autofahrer am Montagabend gegen 18.30 Uhr zwischen Pfronten-Ried und Pfronten-Steinach auf die Gleise fuhr, obwohl der Zug bereits herankam. Laut Polizei hat er die Ausserfernbahn möglicherweise einfach übersehen. Weitere Umstände soll jetzt ein Gutachter klären, der noch am Abend am Unfallort war.

Der Fahrer wurde tödlich verletzt

Wie das Polizeipräsidium Schwaben-Süd dem BR bestätigte, saß am Steuer des Unfallfahrzeugs ein 47-jähriger Mann, weitere Personen befanden sich nicht im Auto. Der BMW-Fahrer wurde bei dem Zusammenprall mit einem Regionalzug der Deutschen Bahn eingeklemmt und tödlich verletzt, die Limousine völlig zerstört.

Kollision kurz vor der letzten Station

An Bord der Ausserfernbahn der Linie 973 war neben der Lokführerin nur eine Zugbegleiterin. Beide blieben laut Polizei bei dem Zusammenprall körperlich unverletzt. Nach Auskunft der Deutschen Bahn war der Zug RB 5493 um 17:34 Uhr in Kempten gestartet und sollte gemäß Fahrplan um 18:26 Uhr Pfronten-Steinach als Endhaltestelle erreichen. Nach der vorletzten Station in Pfronten-Ried kam es an dem unbeschrankten Bahnübergang an der Badstraße zu der Kollision.

Behinderungen im Bahnverkehr

Die Zugstrecke blieb für mehrere Stunden gesperrt. Erst gegen 23 Uhr konnte die Strecke zwischen Kempten und Reutte in Tirol (Österreich) bei Pfronten wieder freigegeben werden.