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Zug rammt Auto: Mann schaltet in den falschen Gang | BR24

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Bildrechte: pa/dpa/Friso Gentsch

Ein unbeschrankter Bahnübergang (Symbolbild)

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    Zug rammt Auto: Mann schaltet in den falschen Gang

    Im Landkreis Forchheim hat ein Zug ein Auto gerammt. Das Auto stand auf einem unbeschrankten Bahnübergang. Trotz Vollbremsung erfasste der Zug den Wagen. Der Autofahrer hatte den falschen Gang eingelegt und war deshalb liegengeblieben.

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    Von
    • Nicolas Eberlein

    Ein Auto ist am Sonntag im Landkreis Forchheim auf einem unbeschrankten Bahnübergang liegengeblieben und von einem Zug gerammt worden. Der 38 Jahre alte Fahrer hatte laut Polizei wohl den falschen Gang eingelegt und blieb deshalb auf dem Bahnübergang in Pinzberg-Gosberg stehen. Als der Zug sich näherte, konnte er nicht schnell genug reagieren.

    Autofahrer legt versehentlich falschen Gang ein

    Wie die Polizei mitteilt, wollte der Familienvater sein Auto noch zurückzusetzen, als er den Zug kommen sah, verwechselte dabei aber den ersten und den Rückwärtsgang. Der Zugführer leitete zwar eine Notbremsung ein, konnte aber nicht verhindern, dass der Zug das Autos rammte.

    Keine Verletzten bei Zugunglück an Bahnübergang Gosberg

    Alle Beteiligten hatten Glück im Unglück, denn verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand: Obwohl der Fahrer, seine Frau und die zwei Kinder bei der Kollision noch im Auto saßen, blieben sie unverletzt. Der Zug rammte lediglich die Front des Pkw. Auch die Zug-Passagiere wurden durch die Notbremsung nicht verletzt. Insgesamt entstand laut Polizei ein Schaden von rund 20.000 Euro. Die Bahnstrecke zwischen Forchheim und Ebermannstadt war etwa drei Stunden gesperrt.

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