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Zug kollidiert mit Allgäuer Kühen | BR24

© dpa / picturealliance / Photononstop

Regionalbahn fährt an einer Kuhherde vorbei (Archivbild)

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    Zug kollidiert mit Allgäuer Kühen

    Im Unterallgäu ist am Sonntagvormittag ein Regionalexpress mit einer Kuhherde zusammengestoßen. Die Tiere befanden sich auf den Gleisen und hatten den herannahenden Zug offenbar nicht bemerkt. Zwei Kühe starben, Personen kamen nicht zu Schaden.

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    Gegen 10 Uhr am Sonntagmorgen ist im Unterallgäu ein Regionalexpress mit zwei Kühen zusammengestoßen. Die Tiere befanden sich zwischen Sontheim und Memmingen auf den Gleisen. Der Zugführer konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig anhalten und erfasste die beiden Kühe.

    Eine Kuh war sofort tot

    Als sich der Zug näherte befanden sich nach Angaben der Einsatzzentrale Kempten offenbar mehrere Kühe auf den Bahngleisen. Zwei Tiere konnten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen. Eine Kuh wurde von dem Zug überrollt, eine andere bei dem Aufprall schwer verletzt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten lag sie schwer verletzt im Gebüsch und musste von einem herbeigerufenen Jagdpächter erschossen werden. Personen wurden bei dem Aufprall nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt.

    Bahnstrecke knapp 2 Stunden gesperrt

    Laut einer Bahnsprecherin war die eingleisige Strecke zwischen Sontheim und Memmingen wegen der Aufräumarbeiten knapp zwei Stunden lang gesperrt. Die Züge aus Richtung Buchloe fuhren in dieser Zeit nur bis Sontheim und endeten dort vorzeitig. Ein Bus-Ersatzverkehr wurde eine Stunde nach der Kollision eingerichtet. Am Zug sei kein größerer Schaden entstanden, der Regionalexpress habe seine Fahrt inzwischen fortgesetzt, so die Bahnmitarbeiterin. Die Gleissperrung dauerte laut Einsatzzentrale der Polizei bis 11.48 Uhr, die Strecke konnte inzwischen wieder freigegeben werden. Woher die Kuhherde stammte, ist bislang völlig unklar.