BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Zu wenig Schnee: Skisaison am Ochsenkopf so gut wie ausgefallen | BR24

© BR/Markus Feulner

Die Touristiker sind mit der Wintersportsaison nicht zufrieden. An nur 30 Tagen war Skifahren im Fichtelgebirge möglich.

1
Per Mail sharen

    Zu wenig Schnee: Skisaison am Ochsenkopf so gut wie ausgefallen

    Die 10.000 Gästebetten im Fichtelgebirge waren gut belegt. Trotzdem sind die Touristiker mit der Wintersportsaison nicht zufrieden. An nur 30 Tagen war Skifahren im Fichtelgebirge möglich. Mancher Lift lief kein einziges Mal.

    1
    Per Mail sharen

    Durchwachsen war die zu Ende gehende Wintersaison im Fichtelgebirge. Die vorläufigen Buchungszahlen im Januar waren erfreulich, so Ferdinand Reb von der Tourismuszentrale Fichtelgebirge gegenüber dem BR. Die 10.000 Gästebetten waren gut belegt. Eine abschließende Bilanz kann der Tourismusmanager aber noch nicht ziehen. Die endgültigen Zahlen stehen noch nicht fest.

    Skifahren an nur 30 Tagen möglich

    Der nasse und warme Winter hingegen sei für manche Liftbetreiber, Skiverleiher und Sportgeschäfte bedrohlich gewesen. Manche Anlagen seien keinen einzigen Tag gelaufen. Auch am Ochsenkopf war nur an 30 Tagen Skifahren möglich. Langlauf, Schneeschuh- und Winterwandern waren nur oberhalb von 800 Höhenmetern möglich.

    Zu warm und zuviel stürmischen Wind

    Der vergangene Winter sei von Schneemangel geprägt gewesen. Stattdessen gab es Regen, zu warme Temperaturen und starken bis stürmischen Wind, der die Ochsenkopf-Seilbahnen tagelang lahmlegte. Dadurch würden auch die Tagestouristen unter anderem aus Tschechien ausbleiben, die aus bis zu 100 Kilometer Entfernung anreisten.

    Statt Skifahren Wandern und Wellness

    Die Tourismusindustrie bereitet sich schon seit längerem auf den Klimawandel vor, so Tourismusmanager Ferdinand Reb. Mehr Wandern, mehr Radfahren, mehr Wellness und mehr Kultur würden mittlerweile angeboten. Zur Zeit arbeiten der Fichtelgebirgsverein, der Naturpark Fichtelgebirge und die Tourismuszentrale daran, das Mittelgebirge als Deutsche Qualitätswanderregion zertifizieren zu lassen. Denn mehr als 60 Prozent der Deutschen, so eine Umfrage, würden gerne wandern. Das könnte zusätzliche Touristen ins Fichtelgebirge locken.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!