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Zu viel gegessen bei "All you can eat": Hausverbot | BR24

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Die Diät eines Ergoldinger Triathleten hat ihm ein Hausverbot in einem Sushirestaurant eingebracht: 20 Stunden isst der Mann nichts, dann um so mehr. Eine Diät, die Alll-You-Can-Eat-Anbieter in den Ruin treiben könnte ...

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Zu viel gegessen bei "All you can eat": Hausverbot

In Landshut hat ein Triathlet Hausverbot in einem asiatisches Lokal erhalten, weil er zu viel gegessen hat. An die 80 Portionen Sushi hat der Sportler verdrückt. Dem "All you can eat" Restaurant war das zu viel.

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Die Diät eines Ergoldinger Triathleten hat ihm ein Hausverbot in einem Sushirestaurant eingebracht: 20 Stunden isst der Mann nichts, dann um so mehr. Eine Diät, die Alll-You-Can-Eat-Anbieter in den Ruin treiben könnte ...

In "All you can eat"-Restaurants können Gäste so viel essen, wie sie wollen oder schaffen. Auf den Preis hat die Anzahl der gegessenen Portionen keinen Einfluss. Doch scheinbar gibt es eine Obergrenze, wie viel man für den Festpreis essen darf. Diese Erfahrung musste ein Landshuter in einem asiatischen Lokal machen.

Beim Bezahlen Hausverbot erhalten

Am vergangenen Wochenende war Jaroslav Bobrowski zusammen mit seiner Freundin in einem Ergoldinger Restaurant essen. Das asiatische Lokal bietet "All you can eat" an - für knapp 16 Euro. Nach dem Essen wollte der 30-Jährige bezahlen und erlebte eine böse Überraschung.

"Vielfrass" kommt Restaurant teuer

Der Kellner erklärte, dass Bobrowski zukünftig nicht wieder in dieses Restaurant kommen sollte. Die Begründung: "Die Chefin mache keinen Gewinn mit mir", berichtete Bobrowski gegenüber dem BR.

An die 80 Portionen hatte der 30-Jährige an dem Abend verdrückt. Und er habe sich sogar noch zurück gehalten, so der Triathlet. Denn er wollte sogar noch ein Dessert.

Gourmand wünscht sich diplomatischere Lösung

Der Landshuter war nicht zum ersten Mal in dem Restaurant - bislang ohne Schwierigkeiten. Er sehe ein, dass er mehr esse als ein durchschnittlicher Gast, sagte er dem BR. Er habe sich aber eine diplomatischere Lösung als gleich ein Hausverbot gewünscht.

Lokalbetreiber wehrt sich

Der Betreiber des Restaurants, Tan Le, dagegen sah sich unter Zugzwang. Er habe etwas unternehmen müssen, um nicht andere Kunden zu verärgern, weil diesen dann nichts mehr übrig bleibe. Außerdem sei der Sportler bereits mehrfach in seinem Lokal gewesen und habe immer so viel gegessen.

Besondere Ernährungsweise

Seinen gesteigerten Appetit erklärt der Leistungssportler mit seiner speziellen Ernährungsweise: Dabei isst er 20 Stunden am Tag nichts, in den restlichen vier aber so viel, bis er satt ist. Für Restaurantbetreiber ist das keine Entschuldigung. In sein Lokal kämen viele Sportler, weil in der Nachbarschaft ein Fitnesszentrum sei. Die würden allerdings nie so viel essen.

In anderen Restaurants keine Probleme

Nach dem Hausverbot muss sich der Softwareentwickler nach Alternativen umschauen. In anderen Restaurants habe er bislang nie Schwierigkeiten gehabt.