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Zu trocken für Frösche, Kröten und Molche | BR24

© picture alliance/dpa/Vorbusch

Erdkröte

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    Zu trocken für Frösche, Kröten und Molche

    Bei der Krötenwanderung zeigt sich in diesem Jahr ein gravierender Einbruch der Amphibienzahl. An vielen Amphibienzäunen wurden von den Helfern des Bund Naturschutz 40 bis 60 Prozent weniger wandernde Tiere gezählt.

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    Neben der intensiven Landnutzung und dem damit oft verbundenen Einsatz von Pestiziden, scheint das trockene Jahr 2018 vielen Amphibienpopulationen schwer zugesetzt zu haben, sagte Bund-Naturschutz-Vorsitzender Richard Mergner.

    Helfer haben deutlich weniger Tiere über die Straßen gebracht

    Die Zahlen stammten von ausgewählten BN-Kreisgruppen in ganz Bayern, deren Helfer die Tiere gesammelt und über Straßen gebracht hatten. Die Rückgänge seien fast durchweg gleich hoch. In einigen Fällen lagen sie sogar bei 90 Prozent.

    "Es ist fünf vor zwölf"

    Diese Zahlen seien besorgniserregend, so Kai Frobel, der Artenschutzreferent des BN. Ob und wie sich die Zahlen wieder erhöhe, falls es wieder feuchtere Jahre gibt, sei nicht vorherzusehen. „Es könnte für Bayerns Amphibien bereits fünf vor zwölf sein, insbesondere, weil wir nicht wissen, wie sich die Niederschläge angesichts des Klimawandels entwickeln werden.“, sagte Frobel.