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Die Paketsendung enthielt strahlendes Uranerz. Der Inhalt erwies sich aber nicht als gesundheitsschädlich, teilte das Landesamt für Umwelt mit.
© Hauptzollamt Nürnberg
© Hauptzollamt Nürnberg

Die Paketsendung enthielt strahlendes Uranerz. Der Inhalt erwies sich aber nicht als gesundheitsschädlich, teilte das Landesamt für Umwelt mit.

Es war ein großer Schrecken für einen Mitarbeiter des Zollamts in Erlangen-Tennenlohe, als er beim Aushändigen eines Pakets vom Inhalt der Sendung überrascht wurde. Auf dem Paket, das vorletzte Woche beim Zollamt angeliefert wurde, stand einzig und allein die harmlose Aufschrift "Erz-Brocken". Das gab das Nürnberger Hauptzollamt heute bekannt.

Uranerz-Paket verursachte Evakuierung

Als der Empfänger zum Abholen seines Pakets kam und es dafür öffnen musste, bemerkte der Zöllner jedoch ein leuchtendes Strahlenwarnzeichen. Tatsächlich enthielt die Lieferung uranhaltige Plättchen samt Spinthariskop. Das ist ein Gerät, das ionisierende Strahlung sichtbar macht. Weil das Strahlenmessgerät des Zolls darauf reagierte, musste das gesamte Erlanger Zollamt evakuiert werden.

Landesamt für Umwelt gibt Entwarnung

Doch wie sich herausgestellt hat, war der Inhalt des Pakets nicht gesundheitsgefährdend. Das teilte das Landesamt für Umwelt mit, das die Sendung zur Prüfung sichergestellt hatte. Mittlerweile hat das Landesamt das Paket wieder freigegeben: Bei der strahlenden Lieferung handelte es sich um Uranerz, das zu rein wissenschaftlichen Zwecken verschickt wurde. Laut Nürnberger Hauptzollamt sei der Empfänger ein bekannter Fachmann und es bestand zu keinem Zeitpunkt ernstliche Gefahr.