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Illegaler Feuerwerkskörper aus Polen

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    Zoll warnt vor gefährlichen Silvesterböllern

    Verbrennungen, Verätzungen, Verlust von Gliedmaßen: Der Zoll in Nürnberg warnt vor Böllern, die aus anderen Ländern mitgebracht oder über das Internet bestellt werden. Schon jetzt hat der Zoll kiloweise Feuerwerkskörper sichergestellt.

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    Von
    • Eleonore Birkenstock

    Das Hauptzollamt in Nürnberg warnt wie jedes Jahr vor gefährlichem Feuerwerk. Trotz der Diskussionen über mögliche Einschränkungen beim Silvesterfeuerwerk, rechnet der Zoll in den kommenden Wochen wieder mit Böllern, die aus anderen Ländern mitgebracht oder im Internet bestellt werden.

    Gefahr für Leib und Leben

    Oft seien die Feuerwerks- oder Knallkörper nicht zugelassen oder seien nach dem Sprengstoffgesetz sogar verboten und strafbar. Neben strafrechtlicher Konsequenzen würde durch diese Feuerwerkskörper den Nutzern beim Anzünden auch "Gefahr für Leib und Leben" entstehen, so die Zollbehörde. "Nicht zugelassene Pyrotechnik ist in allen Variationen und Mengen erhältlich, äußerst gefährlich und mit extremen Risiken verbunden", erklärt die Pressesprecherin des Hauptzollamtes Nürnberg, Simone Tatay.

    Mangelnde Verarbeitung

    Selbst bei korrekter Anwendung könnten diese Feuerwerkskörper zu schlimmen Verletzungen, wie Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht oder Verätzungen führen. Das passiere zum Beispiel auf Grund der mangelhaften Verarbeitung oder wegen unbekannter Explosivstoffe, die in unbekannter Menge verwendet werden.

    Kugelbomben sichergestellt

    In der vergangenen Woche stellten Zöllner bei einer Paketkontrolle in fünf Sendungen insgesamt 17 Kilogramm Feuerwerkskörper aus Osteuropa sicher. In den Paketen befanden sich auch Kugelbomben, die zu der Kategorie Großfeuerwerke zählen. Diese sind in Deutschland nicht frei verkäuflich. Sie dürfen nur von Personen mit Fachkenntnissen und einer entsprechenden Erlaubnis angewandt werden.

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