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Zieht in der Würzburger Faulenberg-Kaserne die Kultur ein? | BR24

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Neue Räume für Kultur braucht es in Würzburg. Nun soll geprüft werden, ob sich dafür auch die frühere Faulenberg-Kaserne eignet - etwa als Ersatz für die ehemalige Posthalle am Hauptbahnhof. Der Stadtrat hat dafür gestimmt, das Areal zu sondieren.

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Zieht in der Würzburger Faulenberg-Kaserne die Kultur ein?

Neue Räume für Kultur braucht es in Würzburg. Nun soll geprüft werden, ob sich dafür auch die frühere Faulenberg-Kaserne eignet - etwa als Ersatz für die ehemalige Posthalle am Hauptbahnhof. Der Stadtrat hat dafür gestimmt, das Areal zu sondieren.

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Der Würzburger Stadtrat hat mit dem Votum am Donnerstag Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Kulturreferent Achim Könneke den Rücken gestärkt. Hintergrund ist, dass der Mietvertrag für die ehemalige Posthalle am Bahnhof voraussichtlich 2023 ausläuft, weil ein Investor dort eine Neubebauung plant. Damit aber würde nicht nur eine Veranstaltungshalle für mittelgroße Konzerte und andere Events entfallen. Auch Künstler und andere Kreative, die dort in Ateliers und Proberäumen eingemietet sind, würden obdachlos werden.

Faulenberg-Kaserne: älteste Bereiche aus dem 19. Jahrhundert

Derzeit befindet sich die Stadt Würzburg für die insgesamt 12,5 Hektar große Faulenberg-Kaserne in Kaufverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die US-Armee hatte das Areal an der Nürnberger Straße bereits 2007 geräumt. Die ältesten Gebäude dort stammen noch aus der Zeit als "Neue Artillerie-Kaserne" von 1879 und gelten als stark renovierungsbedürftig.